» Den „Elchtest“ bestanden

2:3
EHC Dortmund - Westfalen Elche FASS Berlin
Foto: Michael Krähling von Eishockey-Magazin.de

Mit einem gut bestückten Kader machten sich die Akademiker am Samstagmorgen auf die Reise nach Dortmund. Zu den schon bekannten Ausfällen kam kurzfristig noch Patrick Czajka dazu, der sich mit Magen Darm Problemen krank abmeldete.

Der Gegner war der amtierende Oberliga West Meister Dortmunder Elche. Die Mannschaft von Trainer Chris Lee war heiß auf das erste Spiel. Von Beginn gab Fass ganz klar den Ton an. Gleich in der ersten Minute war nach einem Hammer von Sven Ziegler das Aluminium vom Dortmunder Gehäuse zu hören, nur leider war der Puck nicht im Tor sondern an den Pfosten geprallt. Von jetzt an gab es für die Jungen Wilden nur eine Richtung, und die hieß das Gehäuse von Steve Themm zu bearbeiten. In der 4. Spielminute war dann abermals der Pfosten im Weg. Die Dortmunder wurden bis zu diesem Zeitpunkt nur im Powerplay gefährlich. So kam es auch in der 14. Spielminute, als auf Fass Seite Fabio Patrzek eine Strafe absaß, zum ersten Tor der Dortmunder durch Marc Haaf. Im Jubel der Elche setzten die Akademiker ihren ersten Treffer und somit den Ausgleich. John Koslowski vollendete eine schöne Kombination mit Scholz und Patrzek zum hochverdienten Ausgleich. Mit diesem Ergebnis ging es auch, unter anderem dank der sehr stark aufgelegten Torhüter auf beiden Seiten, in die erste Drittelpause.

Die Zuschauer hatten noch gar nicht komplett Platz genommen, da hatten sie wieder Grund zum Jubeln. Igor Bacek schlenzte die Scheibe aus spitzem Winkel etwas glücklich durch die Schoner von Justin Schrörs. Wieder war es so dass der Jubel noch zu hören war da hämmerte Alex Trivellato in der 22. Spielminute in seinem ersten Spiel für Fass Berlin den Puck durch die Schoner von Themm. Von dort an nahm der Akademiker Zug Fahrt auf und war auch nicht mehr zu stoppen. In der 23. Spielminute war es, der Interimskapitän Fabio Patrzek, der den Puck mit einem wunderbaren Schlenzer in den Winkel bugsierte.

In einer unglücklichen Szene erwischte dann Max Faber den Dortmunder Sven Linda. Linda wurde von Faber unabsichtlich an der Augenhöhle getroffen und musste verletzt das Eis verlassen. An dieser Stelle gute Besserung.

Nach der hochverdienten Führung der Akademiker entwickelte sich ein sehr spannendes und hochklassiges Eishockeyspiel. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen scheiterten aber immer wieder an den glänzend aufgelegten Torhütern. Am Ende war es ein knapper aber hochverdienter Sieg.

Coach Chris Lee sagte am Ende des Spiels:“ Das war ein typisches erste Spiel. Viele Fehler auf beiden Seiten aber meine Mannschaft hat sehr gut gekämpft und auch verdient gewonnen. Wir haben den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht.“

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