» Der Endspurt beginnt

Der Blick ist nach vorn gerichtet- Foto: Alexandra Bohn

Der Endspurt beginnt

Es ist wie verhext bei den Akademikern. Hat man vor sechs Wochen nach den starken Auftritten gegen Tilburg (5:6) und die Hannover Indians (4:2) den baldigen Abschied von der roten Laterne durchaus realistisch vor den Augen gehabt, schaut es mittlerweile wieder deutlicher nüchterner aus, denn man liegt mit fünf Punkten Rückstand auf den Vorletzten nach wie vor am Tabellenende. Es gab zwar weiterhin starke Spiele wie zum Beispiel gegen Duisburg (4:8 nach zwischenzeitlicher 4:3-Führung) die Hannover Scorpions (5:3) oder den Herner EV (ebenfalls 4:8 nach zwischenzeitlichen 4:4) oder in Halle (1:4) aber zumeist stand man am Ende mit leeren Händen da. Und gegen die vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe (ECC und Erfurt) gab man die Spiele mehr oder weniger sang- und klanglos ab. Nun sind noch gut vier Wochen in dieser Hauptrunde zu absolvieren und diese bedeuten für das Team von Oliver Miethke noch acht Spiele, wovon zwei an diesem Wochenende anstehen.

Am Freitag geht es im Wellblechpalast gegen die Rostock Piranhas, die momentan einen echten Lauf haben, denn von den letzten sechs Spielen konnte das Team von der Ostsee fünf gewinnen, wobei das 9:7 gegen die Crocodiles Hamburg am letzten Sonntag wohl das augenfälligste war. Es wird mit Sicherheit ein hartes Duell mit den Raubfischen, denn in diesem Endspurt geht es ja nicht nur darum, noch Boden gutzumachen, sondern eher Selbstvertrauen für die Zwischenrunde zu tanken, die ja bereits am 13. Januar 2017 beginnt und in der sich dann die Liga in zwei Hälften teilt, wobei die ersten und die letzten Acht jeweils zusammenbleiben. Also auf in den Endspurt, Spielbeginn ist im „Welli“ um 19:00 Uhr.

Am Sonntag geht es dann zum ersten von zwei vorweihnachtlichen Hannover-Spielen, denn um 18:30 Uhr ist man in der Hockeyzentrale bei den Wedemark Scorpions zu Gast, die einen ähnlichen Lauf wie die Piranhas haben, denn nach drei (in Essen und Leipzig sowie vs. Harzer Falken) ihrer vier letzten Spiele konnten sie als glatter Sieger das Eis verlassen und das vierte (vs. Herne) verlor man erst in der Overtime.

Also eigentlich keine guten Vorzeichen für die Akademiker für Freitag und Sonntag, aber irgendwann hat jede Serie ihr Ende, sowohl die eigene (negative) als auch die der Gegner.

von Fass Berlin

Zurück