» Der Tornado entpuppte sich als laues Lüftchen

6:1
FASS Berlin ELV Tornado Niesky
Foto: Christian Ulbrich

Nach zuletzt 2 Niederlagen in Folge wollten die Akademiker wieder einen Dreier einfahren. Gegner an diesem Abend war der aktuell Tabellenletzte Tornado Niesky. Aber schon vor Beginn der Partie hatte Coach Chris Lee ein paar Sorgenfalten auf der Stirn. Gleich auf 10 Spieler mussten die Akademiker verzichten. Vincent Schlenker, Henry Haase und Dominik Bielke sind im DEL-Einsatz, Alex Trivellato ist bei der U20 B-WM im Einsatz. Jonas Schlenker, Chris Kabitzky, Arvid Schwarzbach, Christian Krüger und Rick Giermann fehlen verletzt. Dafür bekamen neben Ludwig Wild auch zwei neue Talente, mit Alexander Erl und Jonas Müller aus dem DNL Team der Eisbären, ihre Chance sich im Männerbereich zu beweisen.

Von Beginn an merkte man den Akademikern die Ausfälle nicht an. Sie waren fest entschlossen dass an diesem Abend die 3 Punkte in Berlin bleiben. Hätte man die geben Trikots der Gäste nicht gesehen, hätte man im ersten Drittel den Eindruck bekommen können das es ein besseres Trainingsspiel für die Akademiker ist. Man war die klar überlegene Mannschaft. Chancen waren auf jedenfalls nicht Mangelware. Einzig den Weg ins Tor wollte die Scheibe erst einmal noch nicht finden, oder man scheiterte an der gut aufgelegten Ivonne Schröder im Kasten der Gäste. Bis zur 16. Minute mussten die 138 Zuschauer dann warten bis die das erste Mal jubeln dürften. Der Kapitän Patrick Czajka höchstpersönlich war zur Stelle und schob einen Abpraller zur hochverdienten Führung ein. Als alle dann schon auf dem Weg zum Pausentee waren klingelte es dann doch noch einmal im Gehäuse der Gäste. In der 20 Minute schloss Sven Ziegler eine schöne Kombination von Czajka und Faber im zweiten Versuch zur 2:0 Pausenführung ab.

Die Zuschauer hatten kaum Platz genommen da durften sie schon wieder jubeln. In der 21. Minute erhöhte wieder Patrick Czajka zur 3:0 Führung. Niesky hatte in diesem Drittel scheinbar doch dann den 2.Gang gefunden, waren aber dennoch den überlegenen Akademikern unterlegen. Fand Niesky aber den Weg in das Drittel der Hausherren scheiterten sie am überragenden Schlussmann Phillip Lehr. In der 28. Minute musste dann Ivonne Schröder wieder hinter sich greifen. Fabio Patrzek war auf und davon, bis er kurz vor dem Gehäuse unsanft von einem Tornadoverteidiger gestoppt wurde, und allesamt in das Tor fielen. Schiedsrichter Sirko Hunius entschied auf technisches Tor anstatt auf Penalty.

In der Folge schalteten die Akademiker einen Gang zurück, waren aber dennoch immer hellwach. Und so hatten sie aber in der 37. Minute eine Unterzahlsituation zu überstehen. Aber an diesem Abend passte einfach alles. In der 38. Minute nutzte Christian Leers eine Unachtsamkeit von Niesky im Powerplayaufbau und machte in Unterzahl das 5:0. Daraufhin gab es einen Torwartwechsel bei den Gästen. Für die, von der Abwehr oft allein gelassene Ivonne Schröder, bekam jetzt Ronny Greb die Chance es besser zu machen. Mit diesem Ergebnis, was auch in der Höhe vollkommen verdient war, ging es dann n die zweite Pause.

Am Anfang des Schlussabschnittes fühlte man sich an den Beginn des 2. Drittels erinnert. Denn in der 41. Minute ließen die Gäste Ilya Demidov eiskalt von der blauen Linie schießen, und der passte so gut das man das 6:0 bejubeln konnte. In der Folge des sechsten Treffers plätscherte das Spiel so dahin. Fass machte nur das nötigste und Niesky wollte mt aller Macht wenigstens noch den Ehrentreffer erzielen. Und sie wurden für ihren Kampf im letzten Drittel in der 56. Minute belohnt. Einen Abpraller nutzte Linke und machte das 6:1. Zu diesem Zeitpunkt war allen Beteiligten aber schon klar das dieses Spiel bereits entschieden war.

Kapitän Patrick Czajka nach dem Spiel: „Wir sind von Anfang an hohes Tempo gegangen und auch in der Höhe ist der Sieg verdient. Jetzt sind wir wieder dran eine Serie zu starten!"

Die Akademiker feiern einen wichtigen Erfolg um im Kampf um Platz 2 dabei zu bleiben. Alles in allem war es eine sehr solide und geschlossene Mannschaftsleistung.

Spielstatistik

 

 

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von Fass Berlin

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