» Derbe 2:8-Niederlage in Jonsdorf

8:2
EHC Jonsdorf FASS Berlin
Foto: Christian Ulbrich

Am Sonntag mussten die nach 5 sieglosen Spielen in Serie angeschlagenen Akademiker nach Jonsdorf ins Zittauer Gebirge reisen. Im Oktober feierten die Berliner dort mit 9:4 ihren höchsten Saisonsieg. Dieses Mal gab es für das Team von Rumid Masche nichts zu holen. Mit einer 2:8 (0:3, 1:1, 1:4)-Niederlage und ohne Punkte im Gepäck kehrten die Akademiker aus Jonsdorf zurück.

Das Spiel stand für die Berliner bereits vorher schon unter keinem guten Stern. Es fehlten Torwart Dominik Gräubig sowie die drei Stürmer Jonas Schlenker, Sven Ziegler und Vladislav Filin, die mit den Eisbären beim DEL-Auswärtswochenende in Köln unterwegs waren. Dazu fällt Thomas Leibrandt (Schultereckgelenk) bis Saisonende aus. Daneben fehlten mit Routinier Nils Watzke, Jan-Hendrik Seelisch (beide Gesichtsverletzungen), Dominik Grafenthin (Rücken) und Dave Simon (Arbeit) insgesamt 9 ! Stammspieler. Nur mit 4 Verteidigern und 10 Stürmern war man angereist. So musste Coach Masche die Reihen mal wieder umbauen, was man dem Spiel der Berliner deutlich anmerkte. 30mal schossen die verbleibenden Berliner auf das gegnerische Tor, dennoch standen die Akademiker am Ende mit leeren Händen da.

Im ersten Drittel erwischten die Falken den besseren Start und gingen in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Das motivierte die Falken, die noch zweimal im ersten Drittel jubeln konnten. Im Mittelabschnitt legten die Falken bereits nach 48 Sekunden nach. Die Partie wurde härter und die Berliner konnten das Spiel in der Folge zwar ausgeglichen gestalten, haderten aber wieder einmal mit ihren Möglichkeiten. Kapitän Patrick Czajka konnte in der 34. Minute zum 4:1 einnetzen, was gleichzeitig das Pausenergebnis war. Gleich zu Beginn des Schlußabschnitts trafen die Falken zum vorentscheidenden 5:1 durch Mario Hähnel. Die Berliner ergaben sich ihrem Schicksal und kassierten noch 3 weitere Gegentore von nun entfesselt aufspielenden Falken. Auch der 7:2 Anschlusstreffer durch den zweifachen Torschützen Patrick Czajka änderte nichts mehr. Die Akademiker erspielten auch einige gute Chancen heraus, konnten aber zu keinem weiteren Torerfolg mehr kommen. Zu Plan- und Ideenlos wirkte ihr Spiel. Kurzum, es war der bisher schlechteste Auftritt der Akademiker in dieser Saison.

Nun sind die Berliner am nächsten Sonntag beim Auswärtsspiel gegen die Black Dragons Erfurt zum Siegen verdammt, wollen sie noch vom 7. Tabellenplatz wegkommen.

von Fass Berlin

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