» Die Indianer waren auf dem Kriegspfad - Sonntag Dery im Welli

8:1
EC Hannover Indians FASS Berlin
Quelle: EC Hannover Indians Fotograf: Deisterpics

Die Indianer waren auf dem Kriegspfad

Um Spiele gegen einen großen Favoriten zu gewinnen bedarf es immer eins, es muss alles stimmen, Davon konnte man bei den Akademikern aber nur mit Glück und viel Glück von ausgehen. Das Team von Wieder-Coach Oliver Miethke konnte nur mit 13 Feldspielern in die niedersächische Landeshauptstadt reisen. Die Verletztenliste ist derzeit mit Fabio Patrzek, Christian Leers, Nils Watzke, Maxi Adam, Christian Steinbach und Vincent Hessler lang.

Die Indians legten auch mit viel Wut über das letzte 0-Punkte-Wochenende gegen die Piranhas mächtig los und überrannten die Akademiker. Das 4:0 war zwar hoch, aber ging so in Ordnung. Im Mittelabschnitt kamen die Berliner endlich ins Spiel und brachten die Niedersachsen oftmals in Bedrängnis, aber mehr als ein Treffer gelang gegen den überragenden Goalie Deske nicht.

Im Schlussdrittel das gleiche Bild, die Akademiker unterbanden die Indians Angriffsbemühungen und drückten auf eine Resultatsverbesserung. Leider machte das 5minütige Unterzahlspiel wegen einer Spieldauerstrafe gegen Joe Timm das Vorhaben unmöglich. Ein Hannoveraner stürzte nach einem harmlose Check an der Bande und verletzte sich dabei an der Schulter. Der Schiedsrichter gab die Spieldauer und die Akademiker kassierten 2 weitere Unterzahltore. Das war´s dann. 

Coach Oliver Miethke: Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Im 1. Drittel waren die Indians bärenstark. Aber wir haben deutlich stärker und mit mehr Einsatz als am letzten Wochenende gespielt.  

Der Sonntag bringt dann den ECC zum möglicherweise letzten Derby in dieser Spielzeit in den Wellblechpalast. Die Charlottenburger haben sieben Punkte Vorsprung auf den anderen Relegationsplatz, ein Sieg der Akademiker könnte die vorzeitige Qualifikation für die neue Oberliga-Spielzeit doch noch gefährden. Es ist also ein heißer Tanz zu erwarten zwischen zwei Mannschaften, von denen eine mit der Relegation vor einer gewissen Zukunft steht und einer, die das Ungewisse einer Relegation auf jeden Fall vermeiden wollen. Favorit – und das muss man auch so sagen – ist das Team von der Glockenturmstraße. Aber vielleicht ist ja am Sonntag damit Schluss, denn „Aller guten Dinge sind drei“ ist ja mit den drei Derby-Erfolgen in dieser Spielzeit schon erledigt. Der Puck fällt am Sonntag erstmals um 16:00 Uhr auf das Eis des „Welli’s“.

Hannover Indians - FASS Berlin  8:1 (4:0, 1:1, 3:0)

Tore: 1:0 (4.) Ziolkowski (Peleikis, Pohanka), 2:0 (11.) Pohanka (Ziolkowski, Schwab), 3:0 (16.) Peleikis (Ziolkowski, Pohanka), 4:0 (17.) Hein (Gibbons, Turnwald), 4:1 (30.) Czajka (Matthäs, Grünholz), 5:1 (32.) Gibbons (Hein, Wasser), 6:1 (43.) Hein (Peleikis, Turnwald), 7:1 (49.) Ziolkowski (Pohanka, Gibbons), 8:1 (52.) Gibbons (Peleikis, Pohanka);

Strafminuten: Hannover: 8, Berlin: 9 + Spieldauer für Timm;

Zuschauer: 2.270

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