» Die Special-Teams machten den Unterschied

4:1
Hannover Scorpions FASS Berlin
Foto: Dr. Gerd Basting

Die Special-Teams machten den Unterschied

Wer auch die besten Chancen nicht nutzt, verlässt das Eis meistens als Verlierer – das war das Resümee direkt nach dem Spiel von FASS-Coach Doug Kacharvich. Im Oberliga-Kellerduell waren die Akademiker zwar die spielstärkere Mannschaft, aber die Scorpions konnten das junge Team aus Berlin mit einem Überflügeln: Erfahrung. Durch die Ausfälle von Fabio Patrzek, Christian Leers, Raphael Grünholz, Charlie Janke, Vincent Hessler und Dominik Müller mussten die beiden DNLer Brian Bölke und Philip Kuschel nachgemeldet werden, um mit 3 Blöcken auflaufen zu können.

In dieser schnellen Partie, die im ersten Drittel trotz guter Möglichkeiten torlos blieb, konnte Hannovers Trattner erst in der 33.Minute FASS-Goalie Ole Swolensky überwinden. Dann schlugen Hannovers Powerplayspezialisten zu. Kurz vor Ende des zweiten Drittels konnten sie gleich zweimal den Berliner Schlussmann überwinden und stellten den ganzen Spielverlauf auf den Kopf. Im Schlussabschnitt verkürzte Can Matthäs zwar auf 3:1 und die Weddinger warfen noch mal alles nach vorn, es blieb aber erfolglos. Auch die Herausnahme von Ole Svolensky zugunsten eines zusätzlichen Stürmers brachte für die Akademiker nichts Zählbares mehr, denn Hannovers Saschar Blank konnte zum 4:1 Endstand ins leere Tor einschieben.

Auf der anschließenden Pressekonferenz gratulierte Doug Kacharvich Hannovers Coach Tomasz Martinec zum Sieg. Der Scorpions-Trainer lobte den Gast: „Berlin hat stark gespielt, waren aggressiv, aber die Special Teams haben den Unterschied ausgemacht“, so Martinec.

Hannover Scorpions - FASS Berlin 4:1 (0:0, 3:0, 1:1)

Tore: 1:0 (33.) Trattner (Wengrzik), 2:0 (38.) DeCoste (Lupzig, Niddery)PP1, 3:0 (40.) Lupzig (Blank, DeCoste)PP2, 3:1 (49.) Can Matthäs (Timm, Fiedler), 4:1 (60.) Blank (Suchomer)ENG;

Strafminuten: Hannover: 12 + 10 für Suchomer, Berlin: 10;

Zuschauer: 540

 

Zurück