» Mini-Kader der Akademiker unterliegt Erfurt in der Overtime 3:4

3:4 n.V.
FASS Berlin Black Dragons Erfurt
Goalie Danny Bohn im Blickpunkt Foto: Gerd Basting

Mini-Kader der Akademiker unterliegt Erfurt in der Overtime 3:4

Es ist schon wie verhext. Kaum ist einer wieder fit, verletzt sich der nächste. Die Liste der Ausfälle wird immer länger. Die Goalies Phillip Lücke und Mareike Krause ebenso für den Rest der Saison aus wie Fabio Patrzek. Bei Christian Leers gibt es noch ein wenig Hoffnung für die nächste Woche. Ole Swolensky lag die Woche mit Fieber im Bett und lief zumindest als Back-Up auf. So kam der erst 17jährige Danny Bohn zu seinem ersten Oberligaeinsatz zwischen den Pfosten und er machte seine Sache sehr gut. Die Gäste waren nur mit „voller Kapelle“ angereist, erwiesen sich aber wie schon in der Hauptrunde als unangenehmer Gegner. Und in den ersten 20 Minuten hatten die Weddinger sogar leichte optische Vorteile, das erste Tor erzielte dann auch Can Matthäs. Das Team von Coach Oliver Miethke macht dann mächtig Druck und war den 2:0 sehr nahe, aber Felix Schümann sorgte für den Ausgleich. Erik Reukauf im Kasten der Gäste zeigte in der Folge einige gute Saves und die Gäste waren dann auch schnell wieder im Spiel. Mit dem 1:1 ging es in die erste Pause.

Im zweite Drittel behielten die Akademiker weiter das Heft in der Hand und erhöhten in der 30. Minute durch Oliver Duris und in der 38. Minute durch Kim-Joel Krüger verdient auf 3:1 Die Weddinger setzten die Black Dragons ständig unter Druck und nur dank Goalie Erik Reukauf fiel die 3:1 Führung nur so knapp aus.

Im Schlussabschnitt beschäftigte alle Anwesenden die Frage, „Reicht die Kraft“ Und sie schien zu halten. Die Erfurter machten mächtig Druck, aber FASS-Goalie Danny Bohn stand wie ein Fels in der Brandung. Erst in der 57. Minute konnte das 41jährige „Schlitzohr“ Jan Zurek in einer 6:3 Überzahl (Goalie Erik Reukauf war aus seinem Kasten) Danny Bohn überlisten. Der 3:2 Anschlusstreffer war da und die Thüringer warfen nochmal alles nach vorn. Doch Erfurts Robin Sochans machte es noch einmal spannend, er angelte sich die Scheibe und behauptete sich gegen alle Berliner Verteidiger, und irgendwie schaffte er es auch, den Puck an Bohn vorbeizubringen. Knapp zwei Minuten waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen, und die Akademiker versuchten nochmal Druck aufzubauen, doch am Ende blieb das 3:3 auf der Anzeigetafel stehen.

In der Verlängerung witterten die Thüringer ihre Chance auf den zweiten Punkt und der 39jährige Robin Sochan setzte mit einem seinen harten Schüsse den 4:3 Deckel für die Erfurter drauf.

Coach Oliver Miethke: „Wir haben gekämpft und alles gegeben. Das Ende war dann leider sehr unglücklich.2

Am kommenden Freitag sind dann um 19:00 Uhr die Harzer Falken zu Gast im Sportforum

 

FASS Berlin - Black Dragons Erfurt 3:4 n.V. (1:1, 2:0, 0:2, 0:1)

Tore: 1:0 (10.) Can Matthäs (Watzke) PP1, 1:1 (13.) Felix Schümann (Weise, Zurek), 2:1 (30.) Oliver Duris (Fiedler, Gläser), 3:1 (38.) Kim-Joel Krüger (Miethke, Watzke), 3:2 (57.) Jan Zurek (Vazan, Sochan) PP2 + 6. Mann, 3:3 (58.) Robin Sochan (Vazan, Grosch), 3:4 (63.) Robin Sochan (Zurek, Schümann)

Strafminuten: FASS Berlin: 8, Black Dragons Erfurt: 10;

Zuschauer: 102

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