» Erst kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu – FASS patzte erneut gegen den HSV

2:3 n.V.
FASS Berlin Hamburger SV
Foto SteMi

Erst kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu – FASS patzte erneut gegen den HSV

Was ein ärgerliches Wochenende für die Akademiker. Wieder hätten die Berliner mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können und wieder setzte es eine bitte Niederlage und somit einen herben Rückschlag im Kampf um den Ligaerhalt vor 124 Zuschauern im Wellblechpalast einstecken. Gegen den Hamburger SV wurde trotz zahlreicher und guter Möglichkeiten 5,9 Sekunden vor Ablauf der Overtime unglücklich mit 2:3 (0:0/1:1/1:1) verloren.

FASS trat von Beginn an druckvoll auf und so bekam HSV-Goalie Maxi Franzreb gleich gut zu tun. Doch auch Damon Bonness im Tor der Akademiker durfte sich bei Angriffen der Gäste auszeichnen. Pech hatten die Gastgeber nach acht Minuten, das Torgestänge verhinderte den ersten Treffer. Es ging weiter mit einigen guten Chancen auf beiden Seiten, bei mehr Spielanteilen für FASS. Bis zur letzten Sekunde des 1. Drittels gab es gute Chancen, aber keine Tore.

Beide Teams hatten auch im 2. Drittel zum Teil sehr gute Möglichkeiten, ein Tor wollte aber einfach nicht fallen. Nach 28 Minuten war es dann aber doch soweit, ein Team konnte feiern. In Überzahl erzielte Constantin Koopmann das 0:1 für den HSV. Die Akademiker nun also unter noch mehr unter Druck. Die beste Chance, das Ergebnis zu drehen, ergab sich nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen den HSV fünf Minuten vor der zweiten Pause. Und die Überzahl wurde nutzt, Fabio Patrzek fälschte einen Schuss von Nils Watzke unhaltbar ins Tor ab (37.). 

Beide suchten im letzten Drittel die Entscheidung und so blieb es eine spannende Partie. Einige davon ergaben sich auch durch Breaks, der dritte Treffer dieser Partie war durch so einen entstanden. Einen Schuss von Julian van Lijden konnte Hamburgs Goalie noch abwehren, aberMaximilian Adam traf per Nachschuss nach 48 Minuten zur Führung für FASS. Die Hamburger störte das wenig, sie griffen munter weiter an. Und so schafften sie sieben Minuten vor dem Ende noch den Ausgleich, Alexander Schier sorgte für Jubel im Hamburger Lager. Zuvor hatte Damon Bonness mit einigen Paraden den Ausgleich noch verhindern können. Beide schafften es in den letzten Minuten nicht, den Siegtreffer zu erzielen und so ging es in die fünfminütige Overtime.

Diese endete exakt 5.9 Sekunden vor Ablauf mit dem Siegtreffer für den HSV. Gianluca Balla setzte sich durch und bescherte seinem Kapitän Marcel Schlode zum Geburtstag zwei Punkte.

Ein Punkt war definitiv zu wenig für FASS und nun muss beim Spiel gegen den ECC Preussen am Gründonnerstag unbedingt ein Sieg her, um den Anschluss wiederherzustellen. Sonst wird es ganz eng mit dem Klassenerhalt.

 Schiedsrichter: M. Metzkow - F. Möller, M. Schewe

Strafen: FASS 8 (2/4/2), HSV 7 + Spieldauerdisziplinarstrafe S. Tramm (Hoher Stock mit Verletzungsfolge) (2/25/0)

Zuschauer: 134

Tore:

0:1(27:20) C. Koopmann (M. Israel, R. Richter) PP1; 1:1 (36:32) F. Patrzek (N. Watzke, P. Czajka) PP1; 2:1 (47:33) M. Adam (J. v. Lijden, C. Matthes); 2:2 (52:32) S. Schier (D. Vycichlo, D. Steck); 2:3 (64:54) G. Balla (C. Koopmann, N. Ehmann)

von Fass Berlin

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