» Erste Aufgabe souverän gelöst

Erste Aufgabe souverän gelöst

 

Regio gewinnt 7:2 beim EHC Berlin Blues – Jetzt auf Platz 4

 

Mit einem klaren und auch in der Höhe verdienten 7:2 (2:0 2:0 3:2) siegte das Regionalliga-Team der Akademiker am Freitagabend beim EHC Berlin Blues und zog damit zumindest bis Sonntagabend am Club vorbei auf Platz 4.

 

Dass es so deutlich wurde, war bei Beginn gar nicht so klar, denn die Regio hatte mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen. Neben dem rekonvaleszenten Lucien Aicher fehlten auch noch Maxim von Helden, Jörn Kugler und Benjamin Salzmann, so dass nur 11 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung standen. Das aber auch nur, weil Can Matthäs von der Oberliga-Mannschaft der Akademiker kurzfristig hinzu kam. Bei den Blues sah es auch nicht viel besser aus, aber bei ihnen waren mehrere Spieler aus der Landesliga-Mannschaft dabei, so dass sie immerhin 16 plus 2 aufbieten konnten.

 

Bei den Gastgebern begann Benjamin Nitschke im Tor; Damon Bonness sollte es bei der Regio richten. Nach einem fünfminütigen Abtasten war die Regio im Spiel angekommen. Felix Karlsson setzte sich auf der linken Seite durch, David Levin war dankbarer Abnehmer seines Zuspiels und verwandelte trocken zum 0:1 aus Sicht der Blues. Die versuchten nun natürlich zum schnellen Ausgleich zu kommen, aber die Abwehr der Akademiker ließ so gut wie nichts zu und das, was durchkam, war Beute des wie gewohnt sicheren Damon Bonness. Trotz einiger sehr guter Ansätze passierte in den nächsten Minuten nichts Entscheidendes, so dass es bis zur 14. Minute dauerte, ehe die Scheibe erneut im Tor der Blues lag. Raitis Dembovskis spielte in Überzahl den an der blauen Linie postierten Phillip Golz an, der dann abzog. Die Scheibe ging zwar knapp am Tor vorbei, kam aber auf der anderen Seite von der Bande zurück und Can Matthäs schoss zum 0:2 ein. Danach ließen die Akademiker die Zügel ein wenig lockerer und das Team konnte sich in mehreren Situationen bei Damon Bonness bedanken, dass es bei diesem Spielstand bis zur Pause blieb.

 

Im zweiten Drittel ging das Team dann wieder konzentrierter zu Werke. Es bedurfte aber der Vorahnung des Schweden-Imports Felix Karlsson, der im Forechecking einen Querpass eines Blues-Verteidigers im eigenen Drittel vorhersah, diesen abfing und alleine auf Benjamin Nitschke zugehen konnte. Der parierte zwar noch den ersten Schuss, war aber gegen den Nachschuss machtlos (0:3/27.). Danach spielte fast nur noch die Regio, aber selbst die besten Möglichkeiten blieben ungenutzt. Erst in der 35. Minute sorgte ein schöner Spielzug für das 0:4, Yannick D’Arino hatte die Vorarbeit von Paul Konietzky und Felix Karlsson verwertet.

 

Fünf Minuten dauerte es im letzten Drittel, dann war das Spiel vermeintlich endgültig entschieden. Erneut war es Yannick D’Arino auf Vorlage von Paul Konietzky und Felix Karlsson, die für das 0:5 sorgten. Als dann Bastian Retzlaff in der 50. Minute in Überzahl auch noch das 0:6 erzielte, bestanden eigentlich kaum noch Zweifel daran, dass die Akademiker das Eis im P9 als Sieger verlassen würden. Damon Bonness hatte übrigens nach dem sechsten Tor freiwillig seinen Posten für Marco Eis geräumt. Kaum Möglichkeit sich auszuzeichnen wurde er vier Minuten später im wahrsten Sinne des Wortes „kalt erwischt“. Innerhalb von 19 Sekunden musste er in der 54. Minute hinter sich greifen, so dass es „nur noch“ 2:6 stand. Es war aber nur eine bessere Ergebniskosmetik, denn nur zwei Minuten später erhöhte Phillip Golz auf 2:7. Es war auch gleichzeitig der Endstand, denn in den verbleibenden Minuten passierte nichts mehr, die erste Derby-Aufgabe dieses Wochenendes war trotz einiger kleiner Schwächeperioden damit souverän von der Mannschaft gelöst worden. Sie war über die gesamte Zeit das klar bessere Team und mit ein wenig mehr Konzentration oder Abgeklärtheit vor dem Tor hätten durchaus noch einige Treffer mehr fallen können. Die Blues waren, wenn überhaupt, nur mit Einzelaktionen gefährlich. Aber das war an diesem Abend einfach zu wenig. Die Schiedsrichter hatten mit dieser fairen Partie keinerlei Probleme. Das, was (zu Recht) geahndet wurde, kann man mit einem einzigen Wort abhandeln: Eishockey …

 

Am Sonntag folgt dann um 13:30 Uhr im Weddinger Erika-Hess-Eisstadion der zweite Teil dieses Derby-Wochenendes. Dann ist der ECC zu Gast und das wird mit Sicherheit um einiges schwerer als das Spiel gegen die Blues.

 

EHC Berlin Blues vs. F.A.S.S. Berlin 1b 2:7 (0:2 0:2 2:3)

 

Tore:

 

0:1 (05:49) Levin (Karlsson), 0:2 (13:16) Matthäs (Golz, Dembovskis) PP1

 

0:3 (26:22) Karlsson, 0:4 (34:29) D’Arino (Konietzky, Karlsson)

 

0:5 (44:22) D’Arino (Konietzky, Karlsson), 0:6 (49:03) Retzlaff (Konietzky, Karlsson) PP1, 1:6 (53:08) D. Hesse (Wirkus), 2:6 (53:27) Winkler (D. Hesse, M. Meyer), 2:7 (55:26) Golz (Matthäs, M. Müller)

 

Strafen: Blues 12 (4/4/4) – FASS 4 (0/2/2)

 

Schiedsrichter: Posacki - Paulick, Heinze

 

 

 

 Und noch ein Bericht von Noppe 

 

Keine großen Probleme hatte die 1b von FASS Berlin, das erste von zwei Derbys an diesem Wochenende zu gewinnen. Bei den Berlin Blues wurde klar mit 7:2 (2:0/2:0/3:2) gewonnen.

 

FASS war von Beginn an das bessere Team, man wollte die Chance nutzen, weiter um den 3. Platz mitzuspielen. So gab es zwar zahlreiche Chancen, aber lediglich David Levin (6.) und in Überzahl Can Matthäs (14.) trafen im 1. Drittel. Die Blues versuchten es zwar mit Breaks, hatten aber nur wenige Torchancen.

Zu Beginn des Mittelabschnitts konnten sich die Blues zwar etwas befreien, ein Treffer gelang aber nicht. Die Weddinger blieben das Team mit den besseren Chancen, bei weiterhin mehr Spielanteilen. Felix Karlsson (27.) und Yannik D'Arino (35.) schraubten das Ergebnis auf 0:4.

Es blieb eine einseitige Partie mit vielen Chancen von FASS und nur wenigen der Blues. Yannik D’Arino (45.) und Bastian Retzlaff (50.) erhöhten auf 0:6 und wieder wurden vorher gute Chancen vergeben. Der gute Damon Bonness machte dann für Marco Eis Platz und dieser kassierte zwei Tore. Dustin Hesse und André Winkler trafen innerhalb von 19 Sekunden (54.). Den Schlusspunkt setzte Philipp Golz vier Minuten vor dem Ende.

Insgesamt war der Sieg mehr als verdient, die Chancenverwertung sollte beim nächsten Derby aber besser sein. Denn am Sonntag geht es um 13:30 Uhr gegen die 1b vom ECC Preussen Berlin und diese könnten sich mit einem Sieg noch in der Tabelle nach vorne verbessern.

Schiedsrichter: E. Posacki - P. Heinze, M. Paulick
Strafen: Blues 12 (4/4/4), FASS 4 (0/2/2)
Tore:
0:1 (05:49) D. Levin (F. Karlsson); 0:2 (13:16) C. Matthäs (P. Golz, R. Dembovskis) PP1;
0:3 (26:22) F. Karlsson; 0:4 (34:29) Y D'Arino (P. Konietzky, F. Karlsson);
0:5 (44:22) Y. D'Arino (P. Konietzky, F. Karlsson); 0:6 (49:03) B. Retzlaff (P. Konietzky, F. Karlsson) PP1; 1:6 (53:08) Du. Hesse (M. Wirkus); 2:6 (53:27) A. Winkler (Du. Hesse, M. Meyer); 2:7 (55:26) P. Golz (C. Matthäs, M. Müller)

 

 

von Thomas Reinhardt

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