» Erster Auswärtssieg der Saison gegen den ETC

Nach dem gestrigen, fordernden Training und einer kurzen Nacht ging es für die Knaben heute Morgen um 04:30 Uhr nach Crimmitschau. Nach langer Fahrt begrüßte uns Crimmitschau mit schlechtem Wetter aber dafür mit einem guten Organisationsteam und dafür vielen Dank. Aufwärmen, Umziehen und 15 Minuten vor dem Spielbeginn auf dem Eis zur Eiserwärmung. Nochmals letzte Anweisungen vom Trainer und der Kampf gegen einen uns bis dahin unbekanntem Gegner begann.

Fordern, Pressen, Stürmen und Stören waren die Devisen des ersten Drittels. Unsere Akademiker setzen viele Spielzüge prima um, die Pässe liefen gut und die einzelnen Reihen schafften es fast mit einer gewissen Leichtigkeit, Druck auszuüben. Aber Crimmitschau hielt stand und innovativ entgegen. Ein sofortige Konter unserer Sturmreihe brachte uns in der 4. Minute das 1:0 und somit in Führung. Aber Crimmitschau schlief nicht und glich in der 8. Minute aus. Schnelle Wechsel und die Scheibe aus dem Slot in Richtung gegnerisches Tor  sollten uns weiter nach vorne bringen und so fielen bis in die 20. Minute noch weitere 3 Tore zu unseren Gunsten. Ein kurzer aber effektiver Ansturm der ETC Spieler verschaffte ihnen aber kurz vor der Drittelpause noch das  4:2.

In der Drittelpause wurden die Taktiken besprochen,  Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, die unseren Vorsprung noch ausbauen sollten. Motiviert ging es wieder aufs Eis.

Leichte Unkonzentriertheiten und zu schnell abgelenkte Spieler brachten uns abernicht nach vorne, sondern unseren Gegner näher an uns heran und und das Ergebnis des zweiten Drittels stand relativ schnell mit 1 Tor auf unserer und 2 Toren auf der Habenseite der Crimmitschauer fest, die mit eisernem Willen kämpften. Unermüdlich versuchte der Trainer die Konzentration der Spieler zu schärfen und mit schnellen Wechseln, wieder Druck zu erzeugen bzw. den Gegner zu stören. Aber der ETC gab sich nicht geschlagen, sonder spielte angestachelt mit Siegeswillen auf. Mit einem 5:4 ging es in die 2. Drittelpause.

Alle Spieler um den Trainer herum, zuhören war angesagt, Spielzüge verinnerlichen und nicht nachlassen, sondern noch eins oben drauf geben. Der Wille war auf jeden Fall da aber es kam ein zusätzliches Problem... die Kondition. Dennoch angreifen war die Devise.

Das letzte Drittel bescherte uns anfangs das 6. Tor und einen Lichtblick in Richtung Sieg. Aber dieser muss sich hart erkämpft werden und das von Anfang bis Ende. Die Kräfte ließen nach und Crimmitschau schien stärker zu werden. Sie ließen nicht nach, nun den Druck auf uns zu erhöhen. Fehlende Kondition, Unkonzentriertheit und kleiner Spielfehler ließen die Crimmitschauer anschließen und dann ausgleichen. So mussten wir uns auf das Penaltyschießen vorbereiten und das ist keine dankbare Aufgabe. Aber vorerst wurde ein Punkt gesichert.

Der Trainer wählte 4 Spieler aus, die sich dieser undankbaren Aufgabe stellen sollten und der Nervenkitzel sollte beginnen.Wenn man an unsere andere Penalty Erfahrung denkt, wurde uns unwohl zu Mute. Aber Bange machen gilt nicht. Crimmitschau begann und traf das Tor. Bangen und zittern. Doch unser erster Torschütze lieferte mehr als souverän ab,nämlich sehr sehenswert, zum Ausgleich. Der 2. Penalty prallte an den Matten unseres Goalies ab und nun stieg die Hoffnung und natürlich der Druck auf unseren nächsten schützen ins "Unermessliche". Aber wie das in solchen Situationen ab und zu  ist, manchmal fehlt eben das kleine Fünkchen Glück und wir vergaben die Scheibe. Wieder alles offen und die Nerven lagen fast blank. Mit Nerven wie Drahtseile stellte sich unser Goalie dem 3. Schützen des ETC und hielt. Wieder alles offen und nun musste unser 3. Schütze es richten. Und er richtete es. Mit einem Schuß wie aus dem Lehrbuch brachte er uns den so lang ersehnten Sieg und ließ eine gewalltige Last von uns abfallen. Mit 2 Punkten traten wir die Heimreise an.

Im Fazit hätten wir natürlich mit 3 Punkten Heim fahren müssen, die Chancen waren definitiv da und wenn es uns gelungen wäre die Kondition zu halten und die Unkonzentriertheiten wegzulassen, wäre es auch machbar gewesen. Dennoch ist eine insgesamt positive Bewertung abzugeben über die letzten 4 Spiele hinweg. Es gelang den Akademikern sich zu steigern und enger zusammen zuspielen und abgerechnet wird ja bekanntlicherweise zum Schluß. In 14 Tagen ist das Rückspiel und da können wir zeigen, ob wir in der Lage sind unseren Anforderungen weiter gerecht zu werden.

 

 

 

 

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