» Fass-Berlin gegen Erfurt 5:3

Wiederholungen sind durchaus erlaubt

Es gibt einfach Eishockey-Spiele, beim denen man glaubt, ein Déjà-vu zu haben. So wie beim Auftritt der FASS-Regionalliga-Mannschaft gegen die 1b des EHC Erfurt am Samstagabend. Wer bei diesem Spiel dabei war, fühlte sich unweigerlich an das letzte Wochenende erinnert, als sich das Team nach eher glanzlosen zwei Dritteln gegen Bad Muskau aufbäumte und das Spiel in den letzten 20 Minuten noch drehte.

Das Team von Oliver Miethke geriet im ersten Drittel in Unterzahl in Rückstand (Sebastian Birzele, 14.) und brauchte bis zur 38. Minute, um durch Jörn Kugler den Ausgleich zu erzielen. Damit wären auch schon 40 Minuten erzählt, wenn man von den insgesamt acht Strafminuten (FASS 6/Erfurt 2) in diesem Spiel absieht.

In den letzten 20 Minuten wurde dann aber auch noch der späteste Besucher belohnt. Zwar geriet FASS erneut früh in Rückstand (Robert Schmidt/42.), konnte aber auch erneut ausgleichen (Lucas Joecks, 49.). Ein wahrer Gewaltschuss von der blauen Linie durch den zweiten Treffer von Jörn Kugler (53.) brachte dann nicht nur die Führung, sondern auch die Wende in diesem Spiel. Nur 80 Sekunden später war es dann Paul Lüttcher, der mit dem 4:2 (54.) die Vorentscheidung markierte. Die Erfurter kamen zwar 8 (!!!) Sekunden später noch zu ihrem dritten Treffer (David Wiesnet, 55.), aber Paul Lüttcher machte mit seinem zweiten Tor ins mittlerweile leere Erfurter Gehäuse 91 Sekunden vor Ende des Spiels „den Sack zu“. Es blieb schließlich beim 5:3 und damit sicherte sich FASS mit zwei guten Dritteln innerhalb von sieben Tagen sechs wichtige Punkte.

von Thomas Reinhardt

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