» Missglückter Saisonstart der Akademiker

3:7
FASS Berlin Icefighters Leipzig
Foto: Mike Kaden

Es war alles angerichtet im Wellblechpalast. Die Fans feierten ihr Team und Neuzugang Ilya Demidov bereits beim Warmlaufen. Doch dann kam alles anders. Bereits in den ersten Minuten deutete sich an, dass die Mannen um Coach Chris Lee an diesem Abend mächtig nervös waren und die guten Leistungen, die das Team in den Vorbereitungsspielen gezeigt hatte, nicht aufs Berliner Eis bringen konnten. Und so kam es wie es kommen musste, die Leipziger machten mächtig Druck und zwangen die Akademiker sofort in die Defensive. Bereits nach zweieinhalb Minuten gingen durch Leipziger durch Kevin Nighbert mit 0:1 in Führung. Der Führungstreffer war noch nicht ganz verdaut, da klingelte es schon wieder im Tor von Christian Krüger. Fabian Hadamik legte nur knapp 2 Min später mit dem 0:2 nach. FASS versuchte sich aus der Leipziger Umklammerung zu befreien, aber in der neunten Minute legte Hadamik mit dem 0:3 nach. Danach kam das Team von Chris Lee besser ins Spiel und kam seinerseits zu reichlichen Torchancen und in der 12. Spielminute konnte Jonas Schlenker zum 1:3 einnetzen. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel mit Berliner Chancenmehrheit, aber der Puck wollte nicht in den Kasten von Leipzigs Goalie Nicolas Sievers. Mitten in der Drangphase kam dann bereits der „Todesstoß“ von Sören Breitner. In eigener Unterzahl erhöhte der Leipziger auf 1:4 und somit ging es mit einem Spielstand von 1:4 aus Berliner Sicht in die Kabine.

Im zweiten Drittel spielten die Akademiker dann auch besser. Es wurden weniger Zweikämpfe verloren und auch im Angriff lief es besser. Es konnten sich gute Torchancen erarbeitet werden, aber in der 33. Minuten waren es wieder die Leipziger die wieder zu einem Treffer kamen. Kevin Nighbert erhöhte mit seinen zweiten Treffer auf 1:5. Die Akademiker kämpften und in der 37. Minute verkürzte John Koslowski auf 2:5. Mit dem 2:5 ging es zum zweiten Pausentee.

Fürs letzte Drittel hatte sich das Team von Kapitän Patrick Czajka noch mal viel vorgenommen, Aber der Treffer zum 2:6 von Leipzigs Lars Müller nach nur 37 Sekunden  warf alle Planungen über den Haufen. Die Leipziger zogen sich zurück und spielten ruhig das Ergebnis nach Hause. Fabian Hadamik krönte in der 54. Min. seine Leistung mit seinem dritten Treffer in Überzahl. Das 3:7 durch Christian Gries war dann leider nur noch Ergebniskorrektur.

Es liegt nun viel Arbeit vor Mannschaft und Trainer, in der es gilt, den gestrigen Tag zu analysieren und aus den Fehlern zu lernen. Bereits am Sonntag hat das Team die Chance dazu. Beim Spiel in Jonsdorf sollen die ersten Punkte eingefahren werden.

Tore: 0:1 (3.) Nighbert, 0:2 (5.) Hadamik, 0:3 (9.) Hadamik, 1:3 (12.) Schlenker, 1:4 (20.) Breiter, 1:5 (33.) Nighbert, 2:5 (37.) Koslowski, 2:6 (41.) Müller, 2:7 (54.) Hadamik, 3:7 (58.) Gries;

Strafminuten: FASS Berlin: 10, Icefighters Leipzig: 16 + 10 für Mikesz; Zuschauer: 325

 

 

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von Fass Berlin

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