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FASS Berlin plant zweigleisig

Der Berliner Traditionsclub FASS plant nach dem sportlichen Abstieg aus der Eishockey-Oberliga Nord zweigleisig. „Natürlich müssen wir diesen bitteren sportlichen Abstieg akzeptieren. Aber wenn sich die Chance ergibt, als Nachrücker in der Liga zu bleiben, wollen wir dies wahrnehmen“, erklärt der Vorsitzende Heinrich Seifert. Falls man dagegen eine Etage tiefer antreten muss, hoffen die Akademiker auf die Bildung einer Regionalliga Nord-Ost, um in einer starken Spielklasse gute Voraussetzungen für einen sofortigen Wiederaufstieg anzutreffen.

Das Fazit der Saison 2015/16 fällt trotz des Abstiegs gemischt aus: „Nachdem wir in der ersten Hälfte der Hauptrunde nur einen Punkt geholt haben, konnten wir ab Mitte Dezember 30 Zähler erringen. Da haben wir deutlich bewiesen, dass wir sportlich in diese Klasse gehören“, bilanziert der sportliche Leiter Peter Wagenfeldt. „In der Abstiegsrunde haben wir uns dann anfangs zu sicher gefühlt. Andere Mannschaften, die wir über die Saison klar dominiert hatten, haben in dieser entscheidenden Phase einfach mehr in die Waagschale geworfen und verdient die ersten Plätze belegt."

Wirtschaftlich kam FASS - wie immer in der über 50jährigen Vereinsgeschichte - erneut gut über die Runden. „Wir wirtschaften sparsam und verfügen über eine starke Basis an Förderern, die wir in der abgelaufenen Saison nochmal deutlich ausbauen konnten“, erläutert Kassenwart Gerd Altemeier. 

Hinter den Kulissen wird intensiv an Zukunftskonzepten gearbeitet. Heinrich Seifert: „Sowohl für die Erste Mannschaft als auch für den Nachwuchsbereich bereiten wir strukturelle Reformen vor, mit denen wir Schritt für Schritt mehr Professionalität und Leistungsorientierung anstreben. Am 25. April legt der Vorstand den Mitgliedern diese Planungen vor."

 

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