» FASS gewinnt hektisches Regionalligaderby

FASS gewinnt hektisches Regionalligaderby

Ein von oft übertriebenem Körpereinsatz geprägtes und unnötig hektisches Derby mit einigen schönen Spielzügen und ebenso schönen Toren lieferten sich FASS Berlin 1b und der ESC 07 Berlin. Am Ende gewannen die Weddinger verdient mit 8:5 (2:2/1:2/5:1).

Die ersten Minuten dieses Spiels waren noch die besten, FASS gehörten diese. Nur mehr als ein 1:0 durch Paul Konietzkynach sechs Minuten sprang aber nicht heraus. So konnte der Club nach acht Minuten ausgleichen, Patrick Kienscherf traf in Überzahl. FASS konnte zwar durch Maxim von Helden erneut in Führung gehen, aber Patrick Kienscherf glich nicht nur zum 2:2 Pausenstand (16.), er brachte den Club nach 26 Minuten mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel in Führung. Diese konnte Adam Vrandenburg sogar auf 4:2 ausbauen (29.), dann war ganz Schluss mit Eishockey. War es zuvor schon eine Partie mit viel unnötigem Körpereinsatz, wurde es nun noch schlimmer, beide Seiten langten ordentlich zu. Fast schon ein Versehen muss das 3:4 durch Felix Karlsson gewesen sein, denn dies war ein schönes Gesamtprodukt (37.).

Am Spiel an sich änderte sich bis zum Ende nichts mehr, es blieb hektisch und nickligauch wenn es im letzten Abschnitt sechs Tore gab. Ein Doppelschlag innerhalb von elf Sekunden von Benjamin Salzmann und Bastian Retzlaff (beide 44.) und ein Treffer von Alexander Erl (49.) sorgten für eine Vorentscheidung. Die Treffer drei bis sechs fielen bei Überzahl von FASS. Das 6:5 von Philipp d’Heureuse (52.) änderte am Spielverlauf nichts mehr. Denn Felix Karlsson (53.) mit einem schönen Solo und Phillip Golz (58.) in Unterzahl sorgten für den 8:5-Endstand. Negativer Schlusspunkt in dieser Partie war dann eine Matchstrafe gegen Christopher Hidde zwei Minuten vor dem Ende. Beide Teams waren am Ende mit den verteilten Strafen durchaus gut bedient, es hätte beide viel schlimmer treffen können. So feierte FASS einen verdienten Sieg, der in der Tabelle für den Anschluss an den Club sorgt. Dieser kann noch weiter verkürzt werden, denn am Samstag trifft FASS um 19:00 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion auf den ESC Jonsdorf. Verzichten müssen werden die Weddinger dann auf Felix Karlsson, der nach einem nicht geahndeten Foul deutlich angeschlagen vom Eis geführt und anschließend zur Untersuchung ins Bundeswehr-Krankenhaus gebracht wurde. Der Club muss Samstag in Niesky antreten, eine weitaus schwierigere Aufgabe.

Schiedsrichter: E. Posacki – Z. Niß, D. Schulz

Strafen: FASS 24 + 10 R. Dembovskis (6/18/10), Club 30 + Matchstrafe Ch. Hidde (10/10/35)

Tore:

1:0 (05:12) P. Konietzky (J. Kugler, A. Erl); 1:1 (07:42) P. Kienscherf (J. Keller, L. Werner) PP1; 2:1 (13:09) M. v. Helden (J. Kugler, P. Golz) PP1; 2:2 (15:38) P. Kienscherf;

2:3 (25:10) P. Kienscherf (S. Braun, Ch. Rogosch); 2:4 (28:17) A. Vrandenburg (P. d’Heureuse, M. Müller) PP1; 3:4 (36:37) F. Karlsson (Y. D’Arino, B. Salzmann) PP1; 

4:4 (43:12) B. Salzmann (M. v. Helden, R. Dembovskis) PP1; 5:4 (43:23) B. Retzlaff) PP1; 6:4 (48:32) A. Erl (P. Golz, P. Konietzky) PP1; 6:5 (51:49) P. d’Heureuse (S. Braun, R. Sasse) PP1; 7:5 (52:24) F. Karlsson (M. v. Helden, B. Salzmann); 8:5 (57:54) P. Golz SH1;

 

 

 

von Thomas Reinhardt

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