» Fehlstart für die Akademiker Am Freitag folgt gleich das Rückspiel gegen den HSV

3:1
Hamburger SV FASS Berlin
Foto: Julian van Lijden - Foto von Alexandra Bohn

Am Samstag traten die Akademiker in Hamburg zum ersten Spiel der Qualifizierungsrunde zur Oberliga Nord gegen den Hamburger SV im Eisstadion in der Radrennbahn Stellingen an.

Die Berliner gingen als Favorit ins Spiel und ließen das die Hamburger auch gleich spüren. Von Anfang an ging es in Richtung Hamburger Gehäuse. Doch bereits in der 3. Minute wurde man ausgebremst. Man fand sich gleich in einer 3 gegen 5 Unterzahlsituation wieder. In der 6.Minute fiel dann im Powerplay auch das 1:0 für die Hamburger. Danach igelten sie die Norddeutschen in ihrem Drittel ein und vertrauten auf Jung-DEL-Goalie Maxi Franzreb. Er hatte im ersten Drittel doppelt so viele Schüsse abzuwehren wie FASS Goalie Christian Krüger, obwohl die Akademiker noch dreimal ein Unterzahlspiel zu überstehen hatten, die Hamburger nur eins. Mit diesem 1:0 für den HSV ging es dann in die erste Pause.

Während im ersten Drittel die Berliner noch säuerlich über die kleinliche Regelauslegung des Schiedsrichtergespans reagierten, versuchte das Team um Capitän Nils Watzke dem Schiedsrichter keinen Grund für weitere Strafzeiten zu geben. Aber das gelang leider nicht. Ein flüssiges Eishockeyspiel fand somit nicht statt. In den kurzen Momenten des personellen Gleichstandes musste HSV-Goalie Maxi Franzreb alles aufbieten um den knappen Spielstand zu halten, aber dank den ständigen Powerplayspielen konnten die Hamburger auf 3:0 davonziehen. Nur in der 38.Minute konnte sich Julian van Lijden in Unterzahl in einem Laufduell gegen Goalie Maxi Franzreb durchsetzen und in leere Tor einnetzen. Mit diesem 3:1 ging es dann in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt verlagerte sich das Spiel hauptsächlich in das Hamburger Verteidigungsdrittel, aber die Hamburger kämpfen mit Mann und Maus gegen die Berliner Aufholjagd an. Am Ende mit Erfolg. Das Drittel endete torlos. Mit dem Heimsieg konnten die Hamburger die Tabellenspitze erklimmen.

Teamleiter Peter Wagenfeldt: „Sicher hat Hamburg von der kleinlichen Pfeiferei profitiert. Aber wir haben es nicht geschafft, uns auf die kleinliche Pfeiferei einzustellen. Wir haben dadurch nie den Rhythmus gefunden. Im letzte Drittel hat Hamburg sehr diszipliniert verteidigt und kaum klare Torchancen zugelassen. Letztendlich kannst du der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles gegeben, aber da fehlte die Cleverness. Dem Schiedsrichter die Schuld zu geben, finde ich wird dem Spiel nicht gerecht. Auf jeden Fall unnötige Niederlage, da wir bei 5:5 jederzeit die bessere Mannschaft waren.“

FASS-Coach „Oliver Miethke nach dem Spiel: „Berechtigt oder unberechtigt, erstmal außen vorgelassen, uns haben die Vielzahl von Strafminuten nicht dauerhaft ins Spiel kommen lassen. Die langen Phasen der Unterzahl haben meine Spieler in der offenen Spielstätte in Stellingen schnell kalt werden lassen. Wir haben eine Woche Zeit um uns auf das Rückspiel vorzubereiten, am Freitag wird sich der HSV "warm anziehen" müssen.“

von Fass Berlin

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