» Freitag Jonsdorf mit 8:4 nach Hause geschickt, Samstag beim 0:5 in Niesky das 1. Drittel verschlafen

5:0
ELV Tornado Niesky FASS Berlin

Am Freitag gab es für den Tabellenletzten aus Jonsdorf in Berlin nichts zu holen. Die Akademiker, erstmals wieder mit Kapitän Patrick Czajka, waren mit ihrem schnellen Angriffsspiel in zwei Dritteln den Falken überlegen. Am Ende gewann das Team von Rumid Masche gegen den EHC mit 8:4 (3:1, 1:2, 4:1).

Im ersten Drittel schnürten die Berliner die Falken zeitweise im eigenen Drittel ein. Nach den beiden Schlagschusstoren durch Ziegler und Müller von der blauen Linie, ließ sich Jonsdorfs Neu-Goalie Kukas Smolka entnervt auswechseln. Sein Nachfolger Robert Wolfermann hatte auch alle Hände voll zu tun. Schon nach knapp 2 Minuten vernaschte Dominik Grafenthin in Unterzahl Abwehr und Goalie. 3:0 nach 13 Minuten, die Akademiker glaubten mit weniger Aufwand das Spiel über die Runden zu bringen. Schon eine Minute später bekamen sie die Quittung in Form des 3:1, allerdings immer noch in Unterzahl. Auch im zweiten Drittel ließen es die Berliner deutlich langsamer angehen und die Falken kamen zunehmend ins Spiel. Mit ihrem Konterspiel schafften sie es in der 31. Minute den Ausgleich zu erzielen. Nun hätte das Spiel durchaus kippen können. Zum Glück brachte Jonas Müller mit seinem zweiten Treffer in der 36. Minute die Akademiker noch vor der Pause endgültig auf die Siegerstraße.

Im Schlussabschnitt zog das Team von Coach Rumid Masche das Tempo wieder an. Mit vier schnellen Toren durch Watzke, Kabitzky, Patrzek und Schlenker bis zur 49. Minute  zogen die Akademiker auf 8:3 davon und sorgten für klare Verhältnisse. Der Jonsdorfer Treffer zum 8:4 in der 56. Minute war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Am Samstag gegen Niesky mussten die Akademiker berufsbedingt auf Gries, Leibrandt und Leers, sowie auf die am Vortag verletzten Kabitzky und Seelisch verzichteten. Darüber hinaus leistete man sich noch den Luxus Filin an die DNL abzustellen.

Bis kurz vor Spielbeginn waren die Bedingungen grausig. Es regnete in Strömen. Für einige waren die Bedingungen in Niesky neu, andere hatten offensichtlich Probleme sich darauf einzustellen. Folgerichtig lag man schon nach 2 Minuten 0:1 hinten. Weitere Tore in der 10. Minute und 10 Sekunden vor dem Pausenpfiff, jeweils bei Nieskier Überzahl brachten die Akademiker in einen fast schon aussichtslosen Rückstand.

Im zweiten und dritten Drittel war es dann ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Aber während Niesky durch Brill in der 38. und 54. Minute auf 5:0 erhöhen konnte, waren die Berliner im Abschluss nicht konsequent genug. Und wurde es doch einmal gefährlich, war die überragende Yvonne Schröder im Tor der Tornados nicht zu überwinden.

Ein „Highlight“ gab es noch kurz vor Schluss. Patrick Czajka und Jankovych bekamen sich in die Haare. Beide bekamen vom Hauptschiedsrichter Hedwig 2+2 Minuten. Sehr zur Überraschung des Spielers aus Niesky. Der hatte während des Fights die Handschuhe ausgezogen und war schon in der Kabine verschwunden. Der HS ließ ihn zurück auf die Strafbank holen

Am kommenden Wochenende steht den Akademikern ein hartes Programm bevor. Freitag geht es nach Schönheide und am Sonntag um 19:30 kommt Spitzenreiter Leipzig in den Welli.

von Fass Berlin

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