» Gegen den letzten verloren, gegen den Meister gewonnen

3:4
Icefighters Leipzig FASS Berlin
Foto: Hagen

Nichts geworden ist es am Freitag mit der Revanche gegen die Jonsdorfer Falken. Die Akademiker unterlagen am Freitagabend auf eigenem Eis den Falken nach einer eher mäßigen Leistung mit 4:5 nach Penaltyschiessen (2:0, 1:4, 1:0, 0:0, 0:1).

Das erste Drittel bestimmten die Berliner. Mit einem Doppelschlag von Christopher Scholz und John Koslowski gingen die Akademiker verdient 2:0 in Führung. In der Folge kontrollierten die Berliner die Partie. Die Falken waren zwar bemüht, doch kam kein Spielfluss zustande und Torszenen blieben Mangelware.

Das zweite Drittel hätte für die Akademiker gar nicht schlechter beginnen können. Nach vier Minuten erzielte Sekera den Anschlußtreffer in Unterzahl. John Koslowski stellte zwar wieder den alten Abstand her, doch die Falken zeigten auf einmal eine verbissene Spielweise und erzielten in vier Minuten drei Tore, davon zwei Powerplaytore und drehten damit das Spiel. Mit 3:4 Führung für die Falken ging es in die 2. Pause.

Im Schlussdrittel versuchten die Akademiker zwar noch einmal alles und John Koslowski erzielte mit seinem dritten Treffer den 4:4 Ausgleich. Danach aber ließen die Falken trotz drückender Überlegenheit der Berliner keinen Treffer mehr  zu. Nach torloser Verlängerung erzielte Hruby den Siegtreffer im Penaltyschiessen. Eine völlig unnötige Niederlage.

 

Am Samstagabend mussten die Akademiker dann beim frisch gekürten Oberliga Ost Meister 2013/2014 antreten. Die Messestädter drehten auch gleich auf und wollten den 1.500 Fans zeigen wer der Meister ist. Durch zwei Tore von Florian Eichelkraut gingen die Icefighter auch schnell in Führung. Das Team von Rumid Masche stemmte sich gegen eine drohende „Klatsche“, denn die Leipziger spielten unheimlich stark auf. Mit einer Leipziger 2:0 Führung ging es in die 1. Pause.

FASS-Coach Rumid Masche stimmte sein Team neu ein. Aus einer sicheren Deckung mit einem starken Dominik Gräubig setzten die Berliner den Meister nun unter Druck. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 82 Sekunden sorgten Justin Ludwig und Vladislav Filin in Unterzahl für den 2:2 Ausgleich. Nun entwickelte sich ein Spiel mit ständigen Torchancen auf beiden Seiten. Weitere Tore fielen dank der beiden starken Goalies im Mittelabschnitt nicht mehr.

Im Schlußabschnitt ging es auch gleich mit dem offensiven Spiel beider Teams weiter. Mehr Schussglück hatten die Akademiker. Austin Southerland und John Koslowski sorgten für die verdiente 4:2 Führung für die Berliner. Jetzt startete Leipzig die Schlussoffensive, die aber nur den 3:4 Anschlußtreffer einbrachte. Sie kamen letztlich viel zu spät im Schlußabschnitt in Schwung. Mit dem Sieg wahrten die Akademiker weiterhin die Chance auf den 6. Tabellenplatz.

Am nächsten Freitag sind dann die Schönheider Wölfe zu Gast im Welli.

von Fass Berlin

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