» Gekämpft, geführt und doch verloren…

3:5
FASS Berlin Black Dragons Erfurt
Foto: Alexandra Bohn

Sie lagen zurück, gingen in Führung, zeigten eine gute Leistung und standen am Ende doch mit leeren Händen da. FASS Berlin unterlag zum Saisonstart der Oberliga Nord gegen die Black Dragons Erfurt mit 3:5 (2:2/1:0/0:3).

Da die Gäste etwas auf sich warten ließen, startete FASS mit 15 Minuten Verspätung in die neue Saison. Mit dem besten Verfügbaren und Goalie Ole Swolensky sollte der erste Saisonsieg eingefahren werden. 19 Feldspieler standen Coach Oliver Miethke zur Verfügung. Erfurt reiste mit 18 Feldspielern an, im Tor begann Erik Reukauf.

Beide Teams kamen auch sehr schnell zu Torchancen, die Torhüter hatten gleich zu tun. Nach 10 Minuten dann das erste Gegentor der Saison, Erfurts Sebastian Hoffmann traf in Überzahl mit einem Hammer von der blauen Linie. Die Freude der Gäste hielt 33 Sekunden an, dann fiel der erste Saisontreffer für FASS. Christian Steinbach zog von der blauen Linie ab und der Puck rutschte unter dem Goalie durch und wurde von Christian Alexander Leers ins Tor geschoben. Doch wieder gelang den Dragons die Führung. Drei Minuten nach dem Ausgleich setzte sich Mathias Vostarek durch traf zum 1:2. Acht Sekunden vor der Pause fiel der nächste Treffer in dieser ausgeglichenen Partie. Bully gewinn FASS vor dem Drittel von Erfurt und Charlie Jahnke bekommt den Puck. Ohne sich von einem Gegenspieler ablenken zu lassen geht er durch und lässt Erfurts Goalie aussteigen.

Das 2. Drittel begann mit dem ersten Powerplay für FASS und das wurde genutzt. Tom Fiedler zeigte nach 78 Sekunden, welchen Job er bei den Akademikern erfüllen soll und erzielte mit einem Schuss von der Seite die erste Führung für FASS. Nun hatten die Dragons Probleme. FASS bestimmte nun das Spielgeschehen, machte aber zu wenig aus den Chancen. Erfurt kam erst in der zweiten Hälfte wieder etwas besser zurecht und kam dann auch wieder zu ein paar Chancen. Die Gastgeber blieben aber das bessere Team. Ein weiterer Treffer sollte bis zur Pause aber nicht mehr gelingen.

Es blieb zunächst auch im letzten Drittel Bei mehr Spielanteile für FASS. Ein Fehler im gegnerischen Drittel aber brachte Erfurt zurück ins Spiel. Christian Grosch wurde auf die Reise geschickt und nach 45 Minuten stand es 3:3. Zwar blieben die Gastgeber im letzten Drittel das bessere Team, sie konnten aber ihre Chancen einfach nicht nutzen. Anders die Gäste, nach einem Break erzielte Enrico Manske zwei Minuten vor dem Ende das 3:4. Es folgte sofort eine Auszeit und FASS nahm auch noch den Goalie vom Eis, aber das nutzte nichts mehr. Zehn Sekunden vor dem Ende nutzte Michel Vazan die Chance den Puck ins leere Tor von FASS zu schießen.

Mit etwas mehr Glück vor dem gegnerischen Tor hätte man diese Partie durchaus gewinnen können.

FASS zeigte insgesamt eine gute Leistung. Alle Feldspieler wurden eingesetzt und zeigten, dass sie zu Recht in dieser Mannschaft spielen.

Schiedsrichter: Erol Posacki, M. Paulick, M. Rojko

Strafen: FASS 4 (4/0/0), Erfurt 8 (0/6/2)

Zuschauer: 112

Tore:

0:1 (09:26) S. Hoffmann (P. Klein, F. Schümann) PP1; 1:1 (09:57) Ch. Leers (Ch. Steinbach, L. Topfstedt) 1:2 (12:28) M vVstarek (Ch. Grosch); 2:2 (19:52) Ch. Jahnke (Ch. Leers);

3:2 (21:18) T. Fiedler (N. Ehmann, N. Watzke) PP1;

3:3 (45:04) Ch. Grosch (M. Vazan); 3:4 (57:46) E. Manske (H. Ulitschka); 3:5 (59:50) M. Vazan ENG;

von Fass Berlin

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