» Halbfinale

Zweete zittert sich ins Finale

Knapp mit 5:4 (3:1/2:2/0:1) gewann der ESC 07 Berlin sein Halbfinale gegen FASS Berlin. Das 2. Halbfinale entschied der ECC Preussen 1b gegen den ERSC Berliner Bären mit 7:4 (0:2/2:0/5:2) für sich.

ESC 07 Berlin 1b – FASS Berlin 1c 5:4 (3:1/2:2/0:1)

Sie sah nach 35 Minuten schon wie der sichere Sieger aus, aber dann gab die Zweete eine komfortable 5:1-Führung ohne jeden Grund fast noch aus der Hand und gewann am Ende dann nur knapp mit 5:4 (3:1/2:2/0:1).

Beide Teams traten zwar nicht in Bestbesetzung an, dennoch ging es gleich offensiv zur Sache. Beide hatten ihre Torchancen und das erste Tor ließ nur 103 Sekunden auf sich warten. Dustin Wilke erzielte in Überzahl das 1:0. Die Zweete mit weiteren Chancen und und wieder in Überzahl mit dem 2:0 nach sechs Minuten. Benjamin Ufnowski wurde schön freigespielt und er hatte keine Mühe Dennis Benna im Tor von FASS zu überwinden. Ebenfalls in Überzahl und ebenso schön herausgespielt kam der Club zu seinem dritten Treffer. Patrick Gaarz erhöhte nach 15 Minuten auf 3:0. FASS kam zwar auch zu guten Torchancen und wurde nur 32 Sekunden später mit dem 3:1 belohnt. John Miller ließ Patrick Haucke keine Chance und so wurde es wieder etwas enger.

Viel passierte im 2. Drittel zunächst nicht, beide Abwehrreihen ließen nicht viel zu. Allerdings machten es ihnen die Stürmer auch leicht. Nach 33 Minuten konnte dann erneut der Club jubeln. Ein Puckgewinn beim Gegner durch Mario Plack ermöglicht Kevin Haucke in Unterzahl das 4:1 (33.). Nun lief es wieder beim Club und zwei Minuten später krönte Marko Lange seine bis dahin gute Leistung mit dem Treffer zum 5:1. Es schien wie eine Vorentscheidung, sollte aber auch Dank des Clubs noch einmal spannend werden, denn die Akademiker kamen in der 38. Minute innerhalb von 10 Sekunden zu zwei Treffern. Walter Connolly verwandelte nach einem Break und Kai Schulze traf vom Bully weg zum 5:3.

Im letzten Drittel wurde es dann eng für den Club, denn Christopher Krämer bekam nach zwei Minuten den Puck und verkürzte auf 5:4. Die Weddinger setzten nun nach und der Club geriet gehörig unter Druck. FASS schlug jedoch kein Kapital daraus, selbst bei doppelter Überzahl gelang kein Treffer. Die Zweete hatte nur noch wenige Möglichkeiten, konnte diese aber auch nicht nutzen. FASS nahm nach einer Auszeit dann zwar auch noch den Goalie vom Eis, es half aber nicht mehr. Der Club zitterte sich ins Finale.

Schiedsrichter: N. Meißner, M. Möhring – M. Paulick, M. Schewe

Strafen: ESC 16 + 10 P. Gaarz (Check von Hinten) (2/18/6), FASS 10 (8/0/2)

Tore:

1:0 (01:43) D. Wilke (A. Weise) PP1; 2:0 (05:56) B. Ufnowski (A. Weise, D. Wilke) PP1; 3:0 (14:56) P. Gaarz (M. Mund, B. Ufnowski) PP1; 3:1 (15:28) J. Miller (Ch. Krämer, W. Connolly);

4:1 (32:09) K. Haucke (M. Plack) SH1; 5:1 (34:32) M. Lange (K. Haucke, M. Mund); 5:2 (37:10) W. Connolly (Ch. Krämer, K. Steffen): 5:3 (37:20) K. Schulze (R. Maj, T. Schwitalla);

5:4 (41:56) Ch. Krämer (W. Connolly, K. Steffen);

 

 

ECC gewinnt im letzten Drittel

ECC Preussen Berlin 1b – ERSC Berliner Bären (0:2/2:0/5:2)

47 Minuten ging es sehr spannend zwischen dem ECC und den Berliner Bären zu, dann konnte sich der ECC ab- und durchsetzen. Am Ende gewannen die Charlottenburger mit 7:4 (0:2/2:0/5:2) und stehen damit im Finale um die Berliner Landesligameisterschaft.

Mit voller Kapelle angetreten begann der ECC mit viel Schwung, die Bären spielten wie gewohnt mit einer Defensivtaktik. So hatte der ECC zwar mehr Spielanteile und auch Chancen, die Bären konterten aber brandgefährlich und hatten ihrerseits mehrfach Gelegenheit einen Treffer zu erzielen. Die Gäste waren es dann, die erstmals eine Chance nutzen konnten. Jan Schertz setzte sich nach 13 Minuten durch und überwand Ilja Dvorkins zum 0:1. Der ECC griff weiter an, konnte aber auch vier Überzahlspiele nicht ausnutzen. Der ERSC hingegen nutzte sein erstes Powerplay nach 18 Minuten zum 0:2 durch Maksim Cepik.

Die Charlottenburger rannten weiter an, schafften es aber einfach nicht, das Bollwerk der Bären zu knacken. Den Rest erledigte Bären-Goalie Martin Hummel. Aber nach 33 Minuten hatte das Anrennen ein Ende und dem ECC gelang mit einem Doppelschlag der Ausgleich. Erst traf Erik Benthin (34.), eine Minute später hieß es 2:2 durch einen Treffer von Kevin Hoffer. Beide Treffer fielen bei Überzahl ECC.

Es ging also wieder von vorne los und so versprach es ein hart umkämpftes letztes Drittel zu werden. Und nach bereits 14 Sekunden fiel der dritte Treffer für ein Team. Der ERSC gewann das Eröffnungsbully und Maksim Cepik sorgte für die erneute Führung für die Bären. Die Freude über die Führung hielt aber nur 45 Sekunden, dann traf Matthias Löhr zum 3:3. Weitere 45 Sekunden später ging der ECC erstmals in Führung. Patrick Balko zog von der Seite ab und ließ dem Bären-Goalie keine Chance. Die Entscheidung fiel dann zwischen der 48. und 49. Minute, Steve Roubicek und Matthias Löhr sorgten mit einem Doppelschlag für eine 6:3-Führung. Die Bären gaben zwar nicht auf und konnten durch Jerome Kindler neun Minuten vor dem Ende auf 6:4 verkürzen, aber fünf Minuten später war der ECC aber wieder drei vorn; Pascal Heinze erhöhte auf 7:4. In den letzten 90 Sekunden versuchten es die Bären dann ohne Goalie, aber auch das half nicht mehr. Der ECC nutzte im letzten Drittel nicht nur die Fehler des Gegners, sondern auch seine eigenen Chancen effektiv und steht damit im Finale.

Beide Halbfinalspiele waren gut besucht, über ca. 500 Zuschauer sahen tolle Spiele. Und auch die Spiele am Sonntag hätten eine gute Kulisse verdient. Um 14:00 Uhr geht es los mit dem Spiel um Platz 3 zwischen FASS Berlin 1c und dem ERSC Berliner Bären, im Anschluss um 17:00 Uhr folgt das Finale der 1b-Teams des ESC 07 Berlin und des ECC Preussen Berlin

Schiedsrichter: S. Hunnius, N. Meißner – F. Möller, Z. Niß

Strafen: ECC 14 (2/6/6), ERSC 25 + Spieldauerdisziplinarstrafe H. Schulze (Hoher Stock) (8/6/31)

Tore:

0:1 (12:24) J. Schertz; 0:2 (17:56) M. Cepik (H. Andreowsky, J. Schertz) PP1; 1:2 (33:08) E. Benthin (Ch. Tillack, S. Roubicek) PP1; 2:2 (34:59) K. Hoffer (T. Böttcher, P. Heinze) PP1;

2:3 (40:14) M. Cepik (H. Andreowsky); 3:3 (40:59) M. Löhr (K. Hoffer); 4:3 (41:44) P. Balko (Ch. Tillack); 5:3 (47:29) S. Roubicek (E. Benthin); 6:3 (48:13) M. Löhr (P. Heinze); 6:4 (51:00) J. Kindler (R. Juschten); 7:4 (54:50) P. Heinze (M. Wetzel);

Bericht: Noppe 

www.noppe-ist-schuld.de

 

 

 

 

Zurück