» 3 Auswärtsspiele, 3 Nieder - lagen - In gegnerischen Stadien gibt’s für die Akademiker noch nichts zu holen

5:1
MEC Halle Saale Bulls FASS Berlin
Foto: Stefan Röhrig (Halle)

Mit 3 zu 18 Toren und null Punkten aus den ersten zwei Auswärtsspielen wollte man in Halle das Blatt wenden und nicht nur die Statistik ein wenig aufbessern. Mit einem 20 Mann starken Kader und den zurück gekehrten Spielern Thomas Leibrandt und Christian-Alexander Leers sowie dem Debütanten Ryan Warttig trat man die Reise nach Halle an. Nach den letztjährigen guten Ergebnissen in Halle wollte man auch genau da anknüpfen und dem Mitfavoriten auf den Meistertitel ein Bein stellen.

Zum Beginn des ersten Drittels stand ein langsames abtasten beider Mannschaften auf dem Programm und beide erarbeiteten sich ein paar Chancen. Wirklich passieren wollte aber nichts. So war es nicht verwunderlich das die erste nennenswerte Aktion im Spiel eine Strafe der Saale Bulls war. Im anschließenden Powerplay konnten die Akademiker aber noch nichts Brauchbares zu Stande bringen. Bis zwei Minuten konnte man das Spiel offen halten, ehe Alexander Zille den wieder mal starken Dominik Gräubig zum ersten mal bezwingen konnte und so den 1-0 Pausenstand herstellte.

Im zweiten Drittel versuchte man sich ein wenig mehr Spielanteile zu erarbeiten und sich im Drittel der Gastgeber festzusetzen. Man hatte auch die eine oder andere Chance, aber die gut stehende Defensive der Saale Bulls machte es den Akademikern sehr schwer und wenn war letztlich die Endstation Patrick Glatzel im Tor von Halle. Nach und nach kam Halle auch immer besser ins Spiel und Matt Aberkrombie schraubte das Ergebnis auf 3-0 hoch. Die Akademiker agierten dann in Unterzahl und hatten dies auch fast Überstanden aber der Schuss von Eric Wunderlich von der blauen Linie fand doch noch seinen Weg in die Maschen. Es schien fast so als wäre das Tor der Bulls vernagelt an diesem Abend ehe 5 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels Nico Jentzsch auf Vorlage von Fabio Patrzek und Patrick Czajka den Anschlusstreffer zum 4-1 erzielte.

Coach Rumid Masche stellte zum letzten Drittel auf drei Reihen um nochmal mehr Druck zu erzeugen. Doch die Saale Bulls standen gut in der Defensive und gaben den Akademikern kaum Möglichkeiten. Im Gegenteil, denn Dominik Gräubig parierte die eine um andere Chance der Bulls und entschärfte an diesem Abend 59 von 64 Schüssen. In der 57. Minuten stellte Halle dann den Endstand von 5-1 her.

Zum Fazit bleibt das es momentan noch nichts zu holen gibt in der Ferne für die Akademiker und ein sehr gut agierender Debütant Ryan Warttig in der Defensive. Am kommenden Freitag kommen dann die Ice Fighters Leipzig nach Berlin um Ihre Visitenkarte abzugeben. Am Sonntag spielt man in Schönheide gegen einen direkten Konkurrenten um Platz 4.

Und ein besonderes Highlight wartet am 03.11.2014 für die Fans der Akademiker denn dann kommt es zum Duell mit Kooperationspartner Eisbären Berlin.

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