» 50 Jahre FASS: Marcel Thomé

Foto: Frank Noske

Er spielte fast drei Spielzeiten bei dem Akademikern, war sehr populär und nun geht er seinen Weg daheim in Schwenningen: Marcel Thomé.

Obwohl erst 19 Jahre alt kann der Stürmer bereits eine stolze Karriere-Statistik vorweisen. Thomé wurde 2007 nach Berlin geholt, und spielte in der Schüler-Bundesliga und der DNL für die Eisbären Juniors.  In der Spielzeit 2009 gab er sein Debüt bei FASS.

Bis 2012 absolvierte „Massa“ 42 Spiele, erzielte dabei 4 Tore und 20 Assists und das obwohl Thomé oftmals auch als Verteidiger einsetzt wurde. Außerdem verhalf er 2012 den Eisbären Juniors zur Vizemeisterschaft in der DNL.

Fass-berlin.de sprach mit Thomé, der mittlerweile in der 2. Bundesliga bei seinem Stammverein Schwenningen auf Puckjagd geht, über seine Zeit als Akademiker.

 

Marcel, wie geht es dir daheim in Schwenningen? Vermisst du Berlin?

Mir geht es super in Schwenningen, alleine schon weil hier alle meine alten Freunde aus der Schulzeit und vom Eishockey sind. Die Mannschaft hat mich hier klasse aufgenommen. Ich bin froh und stolz wieder hier spielen und vor allem noch mehr dazu zu lernen zu dürfen. Ja, ab und zu, wenn danach gefragt wird wie es in Berlin war, kommen schon öfter mal die Gedanken hoch, dass ich sobald es geht, alle mal wieder besuchen sollte, - also ja ich vermisse Berlin.

 

Was hat dir deine Zeit bei FASS als Spieler gebracht? Immerhin konntest du dich in der Saison 2011-2012 nicht über mangelnde Eiszeit beschweren….

Die Zeit bei FASS hat mir sehr geholfen. Man wird auf das „Erwachsenen - (Profi) Eishockey“ vorbereitet und das mit großem Erfolg, wie ich finde. Das Gute ist auch die Mischung aus alten und jungen Spielern. Beide profitieren davon ungemein, die älteren bringen die Erfahrung und die jungen die Schnelligkeit.

 

Kannst du dich an dein erstes Spiel als Akademiker erinnern? Wie erging es Dir?

Und wie ich mich noch an das erste Spiel erinnern kann! Das war vor 3 Jahren. Damals war ich mega aufgeregt, weil Henry und ich mit Abstand die jüngsten Spieler waren und wir gleich gegen die Besten aus Leipzig spielen mussten. Das Spiel ging 8:1 verloren. Da merkte ich erstmals, was das für ein anderes Niveau ist und was ich dafür noch tun müsste, damit ich auf diesen Level komme. 

 

Welches Spiel und welche Situation waren für dich als Akademiker die schönsten, lustigsten und schrägsten?

Es gab viele schöne Momente, aber 2 davon waren  überragend:

1. Das Spiel in der O² World gegen Leipzig. Auch wenn wir verloren haben, war es ein wahnsinniges Gefühl in solch einer Halle zu spielen.

2. Das erste Spiel in Halle im letzten Jahr, 4:2 Sieg gegen die Favoriten. Alles hat gepasst von Anfang an. Jeder war stolz auf sich.

Das Lustigste und Schrägste zugleich war das Spiel letztes Jahr gegen die Preussen, mit Christian Krüger im Tor. Der Goaliefight, die gefühlten 1000 Strafen. Ich war damals verletzt, aber das war für mich, auch wenn ich nur zugesehen habe, das Lustigste und Schrägste was ich bei FASS miterlebt habe.

 

In Dezember wird FASS 50 Jahre alt; ausgerechnet gegen Preussen wird ordentlich gefeiert. Was sagst du zu diesem Meilenstein? Und natürlich zu der Tatsache, dass ein Stadtderby an diesem Tag gespielt wird?

Das ist natürlich überragend für FASS Berlin, dass sie zu diesem Zeitpunkt gegen die Charlottenburger spielen. Ich gratuliere FASS zu 50 Jahren Eishockey und ich bin mir ziemlich sicher, was ich bisher so gehört und gelesen habe, dass FASS das Stadtderby zu 100% für sich entscheidet und danach ordentlich feiern kann.

 

Bist du noch im Kontakt mit deinen alten Mannschaftskameraden? Wenn ja, wer?

Ja immer mal vereinzelt trifft man sich beim Playstation spielen und redet dann über das Headset oder schreibt sich einfach mal eine SMS. Mit Justin Ludwig und Christian 'Laser' Leers habe ich des öfteren Kontakt. Christian hat schon angekündigt, dass er mich in der nächsten Zeit mal besuchen wird.

 

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