» 7:1 Niederlage in Leipzig ist 3 Tore zu hoch

7:1
Icefighters Leipzig FASS Berlin

Nach dem gestrigen Sieg über den EHV Schönheider Wölfe ging es keine 24 Stunden später für unsere Akademiker mit breiter Brust nach Leipzig. Das Ziel war klar und das hieß den Titelanwärter zu ärgern und somit ging man mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel.

Coach Rumid Masche musste neben dem langzeitverletzen Christopher Scholz heute auch auf Fabio Patrzek (Fuß), Alexander Erl (kein Pass), Dominik Gräubig (Einsatz DNL), Simon Braun (Sperre), Christian Gries (Arbeit),Christian-Alexander Leers und Nils Watzke verzichten. Somit startete man mit dem 17-jährigen Philipp Lücke im Tor und knapp 3 Reihen ins erste Drittel.

Ein wenig müde schienen die Beine nach der Busfahrt zu sein und so fand man ein wenig schwierig ins Spiel. Leipzig kam wie gewohnt mit Volldampf aus der Kabine und erarbeitete sich nach und nach ein paar Chancen. Bis zur 11. Minute konnte man gut defensiv stehen und Philipp Lücke konnte sich ein ums andere mal beweisen, ehe Tom Fiedler (Vorlage Hannes Albrecht, Florian Eichelkraut) das 1:0 für die Icefighters Leipzig markieren konnte. Nachdem Führungstreffer kamen aber auch die Akademiker immer besser ins Spiel. Man stand defensiv gut und in der Offensive erarbeitete man sich ein oder die andere Chance. Somit ging man mit dem 1-0 Rückstand in die Drittelpause. Was in der besagten Drittelpause mit dem bis dahin gut agierenden Hauptschiedsrichter Herrn Hedwig passierte bleibt für alle beteiligten ein Rätsel. Beginnend mit dem zweiten Drittel schickte dieser fast im Minutentakt die Akademiker auf die Strafbank. Nachdem gerade beide Mannschaften wieder komplett waren musste man nach bis dahin ebenbürtigem Spiel in in der 27. Minute das 2-0 durch Esbjorn Hofverberg hinnehmen. Die Akademiker ließen sich nicht entmutigen und keine Minute später antwortete man durch Can Matthäs der einen Abpraller, Sebastian Staudt parierte Dave Simons Schuss zuvor, zum 1-2 verwerten konnte.

Nach diesem Anschlusstreffer fand man sich dann immer wieder auf der Strafbank wieder und musste dementsprechend in Unterzahl agieren. Leipzig erhöhte den Druck und nahm das Tor von Philipp Lücke unter Dauerbeschuss. Mit tollen Paraden und einem soliden Unterzahlspiel überstand man die ersten Unterzahlsituationen. Es dauerte bis zur 37. Minute bis Leipzig das 3-1 in Person von Florian Eichelkraut markieren konnte. Bei einem erneuten Unterzahlspiel musste man dann kurz vor der Pause auch das 4-1 hinnehmen.

Die Vorgabe für das letzte Drittel war klar. Mit viel Selbstbewusstsein und Kraft hinten kein Tor mehr zulassen und das Drittel gewinnen. Gerne hätte man dies auch umgesetzt wenn da nicht der ein ums andere mal fragwürdige Pfiff gewesen wäre. Und somit fand man sich keine 3 Minuten nach Wiederbeginn mit zwei Mann weniger auf dem Eis. Eine Minute war dieses 5-3 alt als Leipzig wieder zuschlug und das 5-1 erzielte.

In der 47. Minute wurde Herr Hedwig dann auf Seitens Leipzig tätig und schickte Daniel Rau für 2 + 10 nach einem Check gegen Kopf- und Nackenbereich auf die Strafbank. Das Powerplay gestaltete sich schwierig da Leipzig gut stand und die Räume eng machte. Fass versuchte nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und erarbeitete sich nochmal ein paar Chancen. Leipzig spielte clever und kamen in der 47. Minute zum 6-1. In der 53. Minute ließ Denis Fominych schnell die Handschuhe fallen nachdem Thomas Leibrandt ihn fair in die Bande checkte. Deshalb bekam er folgerichtig 2 + 10 und Thomas Leibrandt 2 + 2 und somit musste man auch hier wieder in Unterzahl agieren. Leipzig erhöhte 4 Minuten vor Schluss auf 7-1 was gleichzeitig auch der Endstand war.

Coach Rumid Masche sagte nachdem Spiel: „Die Mannschaft hat über 60 Minuten hart gekämpft. Das einzig Negative woraus wir als junge Mannschaft lernen müssen sind die Strafzeiten zu reduzieren."

Am Ende steht ein Sieg und eine Niederlage am ersten Wochenende der neuen Spielzeit zu buche. Am nächsten Freitag, 10.10.2014 in der Kartoffelhalle in Erfurt gegen die Black Dragons Erfurt und am Sonntag, 12.10.2014 zu Hause gegen die Jonsdorfer Falken.

 

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