» Im Derby sang und klanglos untergegangen – Am Sonntag muss mehr kommen

7:2
ECC Preussen Jun. Berlin FASS Berlin

Im Derby sang und klanglos untergegangen – Am Sonntag muss mehr kommen

Viel vorgenommen hatten sich die Akademiker für das Derby in der Glockenturmstraße. Für eine Verbesserung in der Tabelle musste unbedingt ein Sieg her. Von daher war die Marschrichtung für das Team vom FASS-Coach Doug Kacharvich klar.

Im ersten Drittel sahen die 437 Zuschauer ein richtig schnelles und aggressives Spiel von beiden Mannschaften. In der 12. Minute konnten die Preussen glücklich mit 1:0 durch Jakub Rumpel in Führung gehen. Weitere Tore fielen trotz bester Chancen auf beiden Seiten erstmal nicht. Aber 9 Sekunden vor Drittelende nutzte Ex-Akademiker Daniel Volynec das Gewusel vor dem Tor und netzte zur 2:0-Führung ein. Geschockt gingen die Weddinger in die Kabine.

Im Mittelabschnitt übernahmen dann die Charlottenburger das Zepter, spielten trocken ihr Spiel runter und gingen durch Quirin Stocker (Überzahl-Tor), Jakub Rumpel (nach einem katastrophalen Fehlpass vor dem eigenen Tor) und durch Julian van Lijden mit 5:0 verdient in Führung. Mehr kann man über dieses Drittel nicht schreiben, denn die Preussen waren den Weddingern völlig überlegen.

Nach einer längeren Kabinenansprache versuchten die Akademiker in diesem Spiel zumindest nicht völlig unterzugehen. Oliver Duris erzielte den 5:1-Anschlusstreffer im Powerplay, aber durch weitere unnötige Strafen konnten die Preussen ihrerseits mit zwei weiteren Überzahltoren auf 7:1 davonziehen. Das 7:2 von Charlie Jahnke war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Zum Spiel bleibt nur zu sagen: „Das war nichts.“ Wenn man am Sonntag nicht mehr in das Spiel investiert, geht man gegen die Hannover Indians um 13:30 Uhr im Weddinger Erika-Hess-Eisstadion sang- und klanglos unter. Dass man die Hannover Indians schlagen kann, haben die Akademiker Ende Oktober des vergangenen Jahres bewiesen, als sie mit 4:2 im „Welli“ gewannen. Auch am Pferdeturm konnte man bei der 3:1 Niederlage bis zum Schluss an den Punkten schnuppern. Eine Wiederholung dieses Auftrittes wäre nicht nur wünschenswert, sondern auch nötig, um dem sechsten Platz in der Quali-Tabelle ein großes Stück näher zu kommen.


Preussen Berlin - FASS Berlin 7:2 (2:0, 3:0, 2:2)

Tore: 1:0 (12.) Rumpel, 2:0 (20.) Volynec, 3:0 (29.) Stocker, 4:0 (34.) Rumpel, 5:0 (36.) van Lijden, 5:1 (44.) Duris, 6:1 (51.) Tepper, 7:1 (59.) Jentzsch, 7:2 (59.) Jahnke;

Strafminuten: Preussen Berlin 16, FASS Berlin 14 + Spieldauer gegen Matthäs;

von Fass Berlin

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