» Im letzten Drittel verloren

Im letzten Drittel verloren…

 

Eine gute geschlossene Mannschaftsleistung reichte am Ende nicht aus, FASS 1b unterlag bei den Chemnitz Crashers mit 5:3 (0:1/2:1/3:1).

 

Zum Spitzenspiel reisten die Weddinger mit drei Blöcken und zwei Goalies. Es fehlten allerdings einige gute Spieler. Damon Bonnes startete im Tor. Die Gastgeber traten nicht ganz komplett an, neben 13 Feldspielern stand mit Mark Arnsperger nur ein Torhüter zur Verfügung. Dennoch war man gut genug besetzt, um als Favorit ins Spiel zu gehen.

 

Und es ging auch gleich richtig gut los auf dem Eis. Beide griffen munter an und schon nach 46 Sekunden gab es die erste Strafe gegen FASS. Und wenige Sekunden später landete der Puck an der Latte des Berliner Tores. Es folgten zwei gute Unterzahlchancen von FASS und ein Rückschlag. Denn Paul Konietzky kassierte nach 155 Sekunden eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines

hohen Stocks. War zwar keine Absicht, aber eine richtige Entscheidung. Aber auch diese Situation überstand das Team und hatte wieder gute Breakmöglichkeiten. Beide Teams kamen noch zu weiteren Möglichkeiten und eine davon nutzte David Levin, um die Akademiker nach 16 Minuten in Führung zu bringen.

 

Einen Traumstart erwischte FASS im 2. Drittel, denn nach 31 Sekunden fiel das 0:2. Nach einem Break traf Felix Karlsson den Pfosten, den Abpraller versenkte Lucien Aicher. Nun drückte Chemnitz und Damon Bonness stand immer häufiger im Mittelpunkt. Strafzeiten gegen die Gäste halfen den Crashers zusätzlich. So konnte Jan Nekvinda mit zwei Toren in Überzahl bis zur Pause den Ausgleich herstellen (36., 40.).

 

Im letzten Drittel musste FASS dann auch noch auf den angeschlagenen Maximilian Müller verzichten. Auf dem Eis ging es hin und her, beide Teams hatten einige sehr gute Torchancen. Ein Doppelschlag entschied dann die Partie. Innerhalb von 11 Sekunden entschieden Daniel Haid und Jan Nekvinda die Partie (50., 51.). Zwar konnte Felix Karlsson noch einmal verkürzen (54.), eine Minute später traf aber Jan Nekvinda in Unterzahl zum 5:3. Die letzte große Chance zum erneuten Anschluss hatte Felix Karlsson 150 Sekunden vor dem Ende, er scheiterte aber mit einem Penalty am Keeper der Crashers. So blieb es bei diesem Ergebnis.

 

Die Leistung stimmte, am Ende fehlte ein wenig Glück.

 

Am kommenden Freitag folgt das nächste Auswärtsspiel, um 19:30 Uhr geht es im Erika-Hess-Eisstadion gegen den ESC 07 Berlin.

 

Schiedsrichter: G. Noeller - J. Gräfe, A. Köllner

Strafen: Chemnitz 6 (2/0/4) , FASS 25 + 10 N. Tittus +Spieldauerdisziplinarstrafe P. Konietzky (Hoher Stock) (41/12/2)

Zuschauer: 190

Tore:

0:1 (15:57) D. Levin (L. Aicher);

0:2 (20:31) L. Aicher (F. Karlsson); 1:2 (35:09) J. Nekvinda (V. Pospisil, K. Geier) PP2; 2:2 (39:03) J. Nekvinda (V. Wolf, V. Pospisil) PP1;

3:2 (50:59) D. Haid (P. Fritz); 4:2 (51:10) J. Nekvinda (V. Pospisil); 4:3 (53:22) F. Karlsson (

N. Tittus, L. Aicher); 5:3 (54:46) J. Nekvinda (V. Pospisil, K. Geier) SH1; 

 

 

von Thomas Reinhardt

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