» Knappe Niederlage im Jubiläumsspiel der Akademiker

3:4
FASS Berlin ECC Preussen Juniors
Foto: Christian Ulbrich

Die Akademiker verloren am Freitagabend das Lokalderby gegen den ECC Preussen vor rund 1.300 Zuschauern mit 3:4.

Ein Fest auf dem Eis sollte es im Wellblechpalast werden, nur die Gäste aus Charlottenburg spielten nicht mit. Reichlich was los war im Welli. Zuerst wurde den Zuschauern ein 60 m³ großes Block-Trikot präsentiert, was von einer Fangruppe in aufwendiger Eigenarbeit angefertigt wurde. Auf dem Eis präsentierten sich dann aus allen Mannschaften abgesandte Spieler den Zuschauer und bildeten den Rahmen für die „Alten“, damit waren die Spieler der 70er, 80er, 90er Jahre gemeint. Ein Großteil der noch in Berlin lebenden Spieler war zum 50-Jahre-Jubiläusspiel in den Welli gekommen, wurde aufs Eis gebeten. Anschließend gab es für Verteidiger Alex Trivellato, der bei der U20-B-Weltmeisterschaft zum besten Verteidiger des Turniers gewählt wurde, eine Auszeichnung auf dem Eis. Diese wurde vom Bürgermeister Lichtenbergs, Andreas Geisel vorgenommen.

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Zu einem gelungenen Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten fehlte lediglich der Erfolg gegen den ECC Preussen. Das Team von FASS-Coach Chris Lee machten von der ersten Sekunde des Spiels an Druck. Steven Kügow im Kasten der Preussen hatte von Beginn an gleich zu tun. So dauerte es bis zur 1:0 Führung der Akademiker auch nur bis zur 6. Minute. Der nach seiner 6wöchigen Verletzungspause wieder ins Team zurück gekehrte Jonas Schlenker konnte das erste Tor des Abends erzielen.  Die Charlottenburger steckten das 1:0 gut weg und Ex-Eisbär Kay Hurbanek konnte quasi im Gegenzug zum 1:1 ausgleichen. Die Akademiker steckten den Ausgleich gut weg und versuchte das Spiel zu machen. Aber trotz bester Torchancen war Kügow im ECC-Gehäuse nicht zu überwinden. In der 19. Minute konnte dann Nico Jentzsch FASS-Goalie Christian Krüger im Nachschuss zur Charlottenburger 1:2 Führung überwinden. Aufgrund der Spielanteile und Torchancen eine sehr überraschende, aber aufgrund der erzielten Treffer nicht unverdienten Führung für die Gäste.

Im zweiten Drittel dann das gleiche Bild. Die Akademiker spielten, die Preussen standen hinten drin und vertrauten auf ihren wieder stark haltenden Goalie Kügow und ihrer Konterstärke. Der verdiente 2:2-Ausgleich gelang Kapitän Patrick Czajka bereits in der 22 Minute. Mehr Tore fielen im zweiten Drittel nicht mehr. Immer wieder war bei beiden Keepern Endstation. Die Endscheidung musste also im Schlussabschnitt fallen.

Im Schlussabschnitt drehten beide Teams noch Mal auf. Rick Giermann brachte den ECC in der 43. Minute mit 3:4 in Führung. Beide Teams spielten mit „offenen Visier“ und wieder standen beide Goalies im Mittelpunkt. Immer wieder gab es Torchancen hüben wie drüben. Aber die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten. Der zuvor starke Nico Jentzsch brachte die Scheibe nicht aus dem Drittel, FASS kombinierte und schaffte durch Sven Ziegler in der 58. Minute den 3:3 Ausgleich. Der ECC begann zu wackeln, die Weddinger machten nun noch mehr Druck – und dennoch kamen die Preussen tatsächlich zum Siegtor, als Kay Hurbanek in der 59. Minute das 3:4 erzielte. Die Schlussoffensive der Akademiker am Ende mit sechs Feldspielern brachte nicht mehr den erhofften Ausgleich.

"Leider hatten wir heute trotz spielerischer Überlegenheit wieder kein Schussglück“, analysierte FASS Co-Trainer Rumid Masche die Partie. Die Möglichkeit zur Revanche besteht aber noch einmal in dieser Saison. Am 18. Januar trifft man sich wieder zum Rückspiel.

Spielstatistik

 

 

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von Fass Berlin

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