» Akademiker unterliegen Harzer Falken mit 4:5 n. V. – Trend zeigt dennoch deutlich nach oben

4:5 n.V.
FASS Berlin EC Harzer Falken
Foto: Dr. Gerd Basting

Akademiker unterliegen Harzer Falken mit 4:5 n. V. (1:1 1:3 2:0 – 0:1) – Trend zeigt dennoch deutlich nach oben

Nach dem 9:5-Erfolg vom Freitag beim Timmendorfer Strand sollte auch am Sonntag Punkte für das Team von Oliver Miethke geben. Die Chancen dafür standen auch nicht schlecht, da die Harzer Falken sich auswärts bisher auch nicht überragend gezeigt hatten.

Philipp Lücke begann erneut im Tor, bei den Gästen sollte Franz-Phillipp Hessel für die nötige Sicherheit sorgen. Und um es vorweg zu nehmen, beide erledigten ihre Aufgabe sehr gut.

Nach einem kurzen Abtasten waren es die Akademiker, die das Heft zuerst in die Hand nahmen und sie wurden dafür auch belohnt. Raphael Grünholz erzielte nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Falken-Gehäuse nach knapp sechseinhalb Minuten die Führung für die Gastgeber. Die Falken erhöhten nun jedoch ihre Bemühungen und wurden dafür nach 10 Minuten mit dem Ausgleich durch Dylan Quaile belohnt. Obwohl die Falken in der Folge mehr Spielanteile hatten, blieb es bis zur Drittelpause bei dem Unentschieden.

Im zweiten Spielabschnitt folgt dann wohl die stärkste Phase der Akademiker. Bis zur 33. Minute erspielten sie sich mehrere gute Möglichkeiten, nur der Erfolg blieb aus. So waren es die Gäste, die eine ihrer wenigen Möglichkeiten zu einem weiteren Treffer nutzten, Florian Böhm erzielte die Führung. Aber FASS blieb dran und Tom Fiedler konnte in der 36. Minute in Überzahl ausgleichen. Da es mit dem Treffer auch noch eine weitere Strafe gegen die Gäste gab, ergab sich nun auch die Möglichkeit zur eigenen Führung, jedoch blieb diese ungenutzt. Nun zeigten sich auch die Falken wieder deutlicher, einige Fehler in der bis dahin konzentriert spielenden FASS-Abwehr erwiesen sich dabei als sehr hilfreich. Und führten zu zwei weiteren Toren für das Team aus dem Harz. Erst erhöhte Robert Wittmann auf 2:3 aus Berliner Sicht (18.) und nur 19 Sekunden später Artjom Kostyrev sogar auf 2:4, wobei es dann auch bis zur Pause blieb.

So ging es also trotz guter Leistung wieder mal mit einem Zwei-Tore-Rückstand in den den Schlussabschnitt. Die Akademiker waren aber nicht gewillt, das Spiel so einfach herzugeben und kämpften munter weiter. Wer kämpft, wird auch belohnt und das sollte sich auch für das Team von Oliver Miethke bewahrheiten. Erst verkürzte Marvin Miethke auf 3:4 und nur 91 Sekunden später erzielte Lucas Topfstedt in Überzahl den Ausgleich. Trotz mehrerer Möglichkeiten auf beiden Seiten war es das mit dem Toreschießen in der regulären Spielzeit und so musste die Verlängerung über die Entscheidung sowie die Vergabe des Zusatzpunktes herhalten.

Da hatten die Falken das glücklichere Händchen, denn ein verpatzter Wechsel sorgte für freie Bahn für Lukas Brückner auf dem Wege zum FASS-Tor und der ließ sich die Chance nicht nehmen. Philipp Lücke blieb ohne Chance und so konnten die Gäste zwei Punkte aus Berlin entführen.

Man haderte zwar nach dem Spiel mit dem Ergebnis sowie den unglücklichen Fehlern, die Verantwortlichen des FASS zeigten sich ob der vier Punkte an diesem Wochenende dennoch zufrieden. Weiter geht es für das Team bereits am kommenden Wochenende mit zwei Heimspielen. Am Freitag geht es um 19:00 Uhr im Wellblechpalast (!!!) gegen die Tilburg Trappers und am Sonntag an gleicher Stätte um 16:00 Uhr gegen die Indians aus Hannover.

 

FASS Berlin vs. EC Harzer Falken 4:5 n. V. (1:1 1:3 2:0 – 0:1)

Schiedsrichter: Fischer – Möller, Paulick

Tore:

 1:0 (06:21) Grünholz (Duris), 1:1 (10:01) Quaile (Wittmann, Schmid)

1:2 (31:45) Böhm (Kostyrev, Schwab), 2:2 (35:27) Fiedler (Matthäs, Grünholz) PP1, 2:3 (37:57) Wittmann (Quaile, Pipp), 2:4 (38:16) Kostyrev (Schwab)

3:4 (45:33) Miethke (Gläser), 4:4 (47:04) Topfstedt (Watzke, Patrzek) PP1

4:5 (61:53) Brückner (Schmid) GWG

Strafen: FASS 6 (2/2/2) – EHCHF 8 (2/4/2)

Zuschauer: 114

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