» Meister Duisburg zu clever für die Akademiker

2:7
FASS Berlin Fuechse Duisburg
Foto: Basting - Eishockeynews

Zum letzten Heimspiel der Vorrunde gab der Vorrundenerste aus Duisburg seine Visitenkarte im Erika-Hess-Eisstadion ab. Die Akademiker hatten noch eine rechnerische Chance auf den begehrten 14. Tabellenplatz, der die direkte Qualifikation für die nächste Saison bedeutet. Das Problem dabei, die Füchse wollten alles klarmachen und bereits vorzeitig den Oberliga-Nord-Meistertitel feiern.

Füchse-Coach Brian McCutcheon und Team-Manager Lance Nethery boten mit Ausnahme zweier DEL-Förderlizenzspieler ihr Top-Team auf und legten vom ersten Bully an gleich los um den Sieg einzutüten. Scheinbar hatten sich die letzten Ergebnisse der Akademiker auch beim Spitzenreiter rumgesprochen. Bereits in der dritten Minute erzielte Ex-Akademiker Marvin Tepper die 0:1 Führung. Auch Füchse-Topscorer Andre Huebscher konnte sein Punktekonto weiter füllen. In der 7. Minute war er für das 0:2 verantwortlich. Nach dem Doppelschlag fand das Team von FASS-Coach Oliver Miethke langsam ins Spiel. Goalie Christian Krüger konnte seinen Spitznamen „Die Krake“ gerecht werden, aber gegen den Powerplaytreffer zum 0:3 durch Füchse-Kapitän Markus Schmidt war er machtlos. Den 0:4 Pausenstand erzielte Lars Grözinger nach schöner Vorlage Marvin Tepper.

Frisch gestärkt kamen die Akademiker aus der Kabine und spielten nun nicht nur mit sondern zwangen Füchse Goalie Sebastian Stefaniszin zu einigen schönen Saves. Aber in der 25 Minute traf Christoph Ziolkowski zum 0:5, danach schalteten die Füchse etwas zurück. Im weiteren Verlauf überstanden die Füchse eine vierminütige Unterzahl unbeschadet. In der 36. Minute konnte Marvin Tepper mit einem schönen Break den Spielstand auf :6 hochschrauben.

Den besseren Start ins Schlussdrittel erwischten die Berliner. Pavel Sedlacek verkürzte mit einem Doppelschlag innerhalb von 40 Sekunden auf 2:6. Die Akademiker bekamen nun Lust auf mehr und erarbeiteten sich weiteren Chancen, die aber Ex-DEL-Goalie Sebastian Stefaniszin entschärfen konnte. Mike Mieszkowski konnte in der 57. Minute per Konter auf 2:7 erhöhen. Das war dann auch das Endergebnis.

Die 144 Zuschauer hatten eine gute Partie von beiden Teams gesehen. Die Füchse feierten ihren Meistertitel und gehen nun das nächste Ziel, den Aufstieg in die DEL2 an. Wir drücken ihnen die Daumen, bedeutet das doch zugleich bessere Chancen für die Qualifikationsrunde zur Oberliga Nord.

Am Sonntag geht es dann auf große Fahrt nach Tilburg. Das bedeutet mindestens 9 Stunden Fahrzeit pro Tour. Aber das man Punkte aus Holland entführen kann dürfte sehr schwer werden. Neben den angeschlagenen Fabio Patrzek und Ole Olleff werden durch die Auswärtsspiele der Eisbären Juniors DNL in Rosenheim auch die meisten Förderlizenzspieler die Reise nicht antreten.  

FASS Berlin - Füchse Duisburg 2:7 (0:4, 0:2, 2:1)

Tore: 0:1 (3.) Tepper (Huebscher, Grözinger), 0:2 (7.) Huebscher (Tepper, Bauermeister), 0:3 (10.) Schmidt (Neumann, Grözinger) PP1, 0:4 (18.) Grözinger (Huebscher, Tepper), 0:5 (25.) Ziolkowski (Niddery, Mieszkowski), 0:6 (36.) Tepper, 1:6 (41.) Sedlacek (Czajka, Scholz), 2:6 (42.) Sedlacek (Czajka, Scholz), 2:7 (57.) Mieszkowski;

Strafminuten: FASS Berlin: 6, Füchse Duisburg: 10;

Zuschauer: 142

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