» Mission Pokalverteidigung Teil 2 - Schönheider Wölfe - FASS 2:8

2:8
EHV Schönheide 09 FASS Berlin

Nachdem in der vergangenen Woche der Start in die Pokalrunde der Oberliga Ost gründlich daneben ging, musste im nächsten Spiel unbedingt gepunktet werden. Das ist im Schönheider Wolfsbau keine so leichte Aufgabe, hatten die Akademiker dort schon so manche wichtige Partie verloren. Aber wo ein Wille ist, findet sich manchmal auch ein Weg.

Die Wölfe legten auch gleich offensiv los, aber die Akademiker hielten dagegen und ihre oftmals eklatante Abschlussschwäche hatten sie scheinbar in Berlin vergessen. So ziemlich jede Torchance wurde eiskalt verwertet. 3. Min John Koslowski, 5. Min Jonas Müller, 6. Min Dominik Grafenthin zum 3:0 für die Akademiker. Im Wolfsbau war es totenstill. Nur die kleine Gruppe Berliner Fans machte Stimmung. Schönheides Trainer Norbert Pascha nahm erstmal eine Auszeit um sein Team neu einzustellen. Bisher war es von den Torschüssen ausgeglichen. Jeweils 5mal schossen beide Team aufs Tor, aber während alle Schüsse sichere Beute von FASS Goalie Dominik Gräubig waren, schlug es dreimal bei EHV-Goalie Sebastian Modes ein. Danach ging die Partie genauso weiter, Schönheide stürmte und die Akademiker schossen die Tore. 10. Min Justin Ludwig und 14. Min Christian Gries, der einen feinen Breakpass souverän zum 5:0 verwandelte. Der entnervte Goalie Sebastian Modes räumte nun sein Gehäuse und Back-up Goalie Stefan Quietzsch übernahm seinen Posten. Er konnte sich auch gleich auszeichnen, aber gegen den Powerplaytreffer von John Koslowski in der 17. Min war er chancenlos. Mit einer 6:0 Führung für die Akademiker ging es in die erste Pause.

Im 2. Drittel versuchten die Wölfe mit Härte das Spiel zu drehen. Das Spiel war wieder offen, aber FASS-Goalie Dominik Gräubig fischte alles weg. Selbst nachdem er das erste Mal von einem Schönheider über den Haufen gefahren wurde. Die Schönheider kassierten so manche Strafe für ihr nun überhartes Spiel, aber weitere Powerplaytore kassierten sie nicht. In der 28. Min erhöhtem Christian Gries auf 7:0, in der 31. Min John Koslowski zum 8:0. Die Partie wurde immer härter. In der 39. Min schickte der unauffällig leitende Schiedsrichter Heiko Schocht dann Petr Kukla und Max Janke wegen unnötiger Härte zusammen auf die Strafbank. Dann wurde FASS Goalie Dominik Gräubig erneut unfair angegangen und nun gab es „Haue“. Jan-Hendrik Seelisch und Dominik Gräubig kassierten jeweils 2+2 Min wegen unnötiger Härte, Schönheides Kilian Glück 2+2 wegen unnötiger Härte und Robert Hoffmann gar 5+Spieldauer wegen unkorrekten Körperangriff. Gut das es 11 Sekunden später in die 2. Pause ging. So konnten sich die Gemüter beruhigen.

Der Schlußabschnitt begann mit einem Fehlpass und dem 1:8 Anschlusstreffer durch EHV-Verteidiger Roy Hähnlein. Die Berliner spielten nun das Drittel souverän zu Ende. Das 2:8 von Miroslav Jenka in der 55. Min war nur noch Ergebniskosmetik. Mit diesem deutlichen Sieg haben die Akademiker weiterhin gute Chancen auf den Einzug ins Pokalhalbfinale. Der könnte am Sonntag (16:00 Uhr, Wellblechpalast) beim Heimspiel gegen die Wölfe bereits in fast sicheren Tüchern gelegt werden, aber sicher ist, die Wölfe werden in Berlin ein anderer Gegner sein. EHV-Trainer Norbert Pascha wird sicher alles daransetzen, damit sein Team sich die Punkte zurückholt. Eine schwere Aufgabe kommt damit auf FASS Trainer Rumid Masche und sein Team zu.

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