» „Müssen weiter hart arbeiten” FASS-Coach Masche weiß, dass sein Team Zeit braucht

5:1
ELV Tornado Niesky FASS Berlin

Gut ein Drittel der Hauptrunde der Oberliga Ost liegt bereits hinter den Akademikern. Dass die Berliner mit den ersten drei Mannschaften aus Leipzig, Erfurt und Halle nicht würden mithalten können, wussten sie schon vor der laufenden Spielzeit. Doch auch gegen die die direkte Konkurrenz um Rang vier tut sich die junge Truppe schwer. Nach der fünften Saisonniederlage in Folge beim Tabellennachbarn in Niesky (5:1), der zurzeit auf dem begehrten letzten Qualifikationsplatz zur Zwischenrunde rangiert, hat FASS nun drei Punkte Rückstand auf die Tornados und auch nur genauso viele Vorsprung auf den letzten Schönheide.

Warum es zurzeit noch nicht rund läuft und was dagegen hilft, darüber spricht der Chefcoach und ehemalige FASS-Stürmer Rumid Masche (39) im Interview.

Herr Masche, nur zwei Tore in den letzten vier Spielen und insgesamt die meisten Gegentore der Liga. Was läuft schief zurzeit?

Rumid Masche: „Wenn man sich in so einer Niederlagenserie befindet, hat man oft das Phänomen, dass die Spieler teilweise übermotiviert sind. Und dann machen sie Dinge, die nicht wirklich was mit der eigentlichen Taktik zu tun haben.“

Vor allem auswärts scheint die Mannschaft große Schwierigkeiten zu haben. Ein Problem der fehlenden Erfahrung?

Rumid Masche: „Die jungen Spieler müssen natürlich erst einmal Erfahrungen sammeln und unsere erfahrenen Spieler ihre eigenen an diese weitergeben. Dieser Prozess braucht sicherlich auch seine Zeit und kann nur durch ausreichend Spielpraxis erreicht werden.“

Welche Potenziale könnten Sie noch aktivieren, um aus dem Tief herauszukommen und weiter um Rang vier mitzuspielen?

Rumid Masche: „Wir müssen schlicht weiter hart arbeiten und einfach spielen, dann kommt auch der Erfolg wieder.“

Eine Niederlage gab es zudem außer Konkurrenz, nämlich das 3:7 gegen Kooperationspartner Eisbären. Die Mannschaft hat es sicher dennoch genossen, gegen solch Prominenz spielen zu dürfen oder?

Rumid Masche: „Das war schon etwas Besonderes für unsere Jungs gegen den „Großen Bruder“ spielen zu dürfen. Es war für alle ein gelungener Abend und eine willkommene Abwechslung zum normalen Ligaalltag.

Das Interview führte Sabine Becker (Eishockeynews)

 

Der Ligaalltag geht bereits am Freitag weiter. Zu Gast im Heimspiel sind die Black Dragons Erfurt. Spielbeginn ist am Freitag 19:30 Uhr. Gespielt wird im Erika-Heß Eisstadion im Wedding

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