» Nichts Neues in Hamburg

8:4
Crocodiles Hamburg FASS Berlin

Am Sonntag traten die Akademiker in Hamburg-Farmsen gegen die Crocodiles an. Das Team von Coach Oliver Miethke rechneten sich auch eine Chance für den ersten Punktgewinn aus. Es war auch reichlich Trubel in der Halle. Der Stadionsprecher rief „Ausverkauft“ lautstark ins Publikum. Der Kassenwart wird sich über die Einnahmen gefreut haben. Gut das der Eishockeystandort Hamburg auch weiterhin vorhanden ist.

Die Akademiker fanden gut ins Spiel und gaben das Tempo vor und gingen in der 9. Min. durch Tom Fiedler auch verdient mit 1:0 in Führung. Hamburgs Goalie Matthias Rieck rettet sein Team mehrfach vor einen höheren Rückstand. Dann waren die Akademiker mit dem Kopf scheinbar schon vor der ersten Pause in der Kabine. Dann wird 35 Sek vor der Pausensirene die Scheibe vertändelnd und es steht 1:1. Nur 15 Sekunden später fällt das unnötige 2:1 für Hamburg und stellt damit den Spielverlauf auf den Kopf.

Danach entglitt dem Schiedsrichtergespann eine völlig ruhige Partie und stellten alles auf dem Kopf. Die klare Linie die Hauptschiedsrichter Gregor Sochiera im ersten Drittel Vorgab war nun dahin. Es gab nun diverse merkwürde Entscheidungen für beide Seiten. Die Hamburger konnten mit zwei Treffern von Moritz Israel auf 4:1 erhöhen, ehe Dennis Merk. Hamburg erhöhte mit zwei Treffern von Tim Marek und Pierre Kracht auf 6:2 ehe Tom Fiedler im Powerplay zum 6:3 verkürzte. Mit diesem Stand ging es in die zweite Pause.

Im Schlussabschnitt übernahmen die Akademiker wieder das Kommando auf dem Eis. In der 45. Min konnten dann Fabio Patrzek das 6:4 im doppelten Powerplay erzielen, aber der Schiedsrichter nahm das gegebene Tor wieder zurück. Lt. Aussage des Schiedsrichters hatte er nicht gehört das der Linienrichter das Spiel wegen Verletzung unterbrochen hatte. Danach geriet das Spiel aus den Fugen und der hilflose Schiedsrichter versuchte mit Strafen das Spiel wieder zu beruhigen. Tom Fiedler verkürzte dann in Unterzahl auf 6:4. Die Crocos standen weiter unter Druck, aber McGowans dritter Treffer war die endgültige Entscheidung. Hamburgs Tim Marek stellte schließlich in der 57. Min den 8:4-Endstand her.

Das Fazit der Partie: Es wurde eine Partie die man klar in der Hand hatte wieder aus der Hand gegeben. Die guten Ansätze sind da, nur muss man auch die vielen Torchancen endlich besser verwerten. Dann muss man sich nicht vor Team wie Hamburg verstecken.

 

Crocodiles Hamburg – FASS Berlin 8:4 (2:1, 4:2, 2:1)

Tore: 0:1 (8:41) Fiedler (Do. Müller, Matthäs),1:1 (19:37) McGowan (Israel, Schubert), 2:1 (19:50) McGowan (Mitchell, T. Marek), 3:1 (30:04) Israel (Schubert, Mitchell) PP1, 4:1 (31:57) Israel (Mitchell, McGowan), 4:2 (33:18) Merk (Grünholz), 5:2 (36:03) T. Marek (Mitchell, Israel) PP1, 6:2 (37:18) Kracht (Calovi, Bruns), 6:3 (39:42) Fiedler (Czajka, Watzke) PP2, 6:4 (49:42) Fiedler (Do. Müller, Duris) SH1, 7:4 (50:18) McGowan PP1, 8:4 (56:13) T. Marek(Zuravlev);

 Strafminuten: Croc. Hamburg 12 + 10 (Israel - Check von hinten) + 10 (Schubert - Beschimpfung von Offiziellen),

FASS Berlin 17 + 10 (Swolensky- Unsportliches Verhalten) + 10 (Patrzek - Beschimpfung von Offiziellen) + 20 (Grünholz - Check gegen Kopf und Nacken)

 Überzahl-Vergleich: Croc. Hamburg 3/6, FASS Berlin 1/5;

Hauptschiedsrichter: Gregor Sochiera;  

Zuschauer: 1.955

von Fass Berlin

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