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Nur noch drei – Freitag kommt der Tabellenführer in den Wedding

Drei Spiele stehen für die Akademiker in der Vorrunde der Oberliga Nord noch aus, aber schwerer als an diesem Wochenende war die Ansetzung für das Team von Oliver Miethke während der vorangegangenen 39 Spiele nicht und passt zu dieser doch unglücklich verlaufenen Spielzeit wie die Faust auf’s Auge. Und das genau in einer Situation, in der man sich bei dem positiven Lauf, den die Mannschaft zurzeit hat, sicherlich Gegner gewünscht hätte, die nicht aus der Kategorie „Schwergewicht“ kommen. Aber alles lamentieren hilft nicht, man kann nur das Beste daraus machen, zumal rechnerisch nach oben sogar noch was geht, was bei der jetzt feststehenden und geänderten Relegationsdurchführung nicht gerade ohne Bedeutung ist.

Das letzte Heimspiel der Vorrunde ist am Freitag dem Tabellenführer aus Duisburg vorbehalten und da geht es um 19:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion los. Die Tabellenführung kann den Duisburgern zwar bei neun Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Team aus Tilburg in vier ausstehenden Spielen theoretisch noch genommen werden, aber ein dickes Polster ist es schon. Einmal traf man in dieser Saison schon aufeinander, in Duisburg unterlagen die Akademiker mit 3:8. Die Duisburger mit Ex Eisbär und Ex DEL Torwart Sebastian Stefaniszin und Marvin Tepper, der seine ersten Eishockeyerfahrungen beim FASS unter Bodo Christ machte, verstärken sich häufig noch durch Förderlizenzler aus Krefeld. Darunter auch Lukas Koziol, der letzte Saison noch für FASS auf Torejagd ging.

Am Sonntag ist dann nicht nur früh aufstehen, 3 Uhr, sondern auch „Kilometer machen“ angesagt, denn es geht zum Tabellenzweiten nach Tilburg, wo um bereits um 15:00 Uhr der Puck zum ersten Anspiel fällt. Gut 700 Kilometer sind es bis zum Ijssportcentrum Tilburg in der niederländischen Provinz Nordbrabant, der Heimat der Trappers. Neben dem bereits erwähnten Rückstand auf Tabellenführer Duisburg ist deren Vorsprung auf die eigenen Verfolger nicht ganz so komfortabel. Für sie heißt es also punkten, um den Vorsprung zu verteidigen.

Es wird also richtig hart an diesem Wochenende, denn sowohl Duisburg als auch Tilburg werden mit Sicherheit alles geben, um ihre Positionen zu festigen. Aber wie heißt es so schön: „Du hast keine Chance, also nutze sie.“

So eine faustdicke Überraschung wäre schon schön, mit Punkten aus diesen beiden Spielen könnte man sogar noch die Relegation vermeiden. Denn die Durchführungsbestimmungen für die Relegation wurden geändert. Da kein Regionalligist an der Relegation zur Oberliga Nord teilnehmen wird, sind es jetzt nur noch die letzten vier Teams, die davon betroffen sind, und Platz 14 ist das „rettende Ufer“. Da befindet sich momentan der HSV mit 30 Punkten und das ist selbst bei nur noch drei Spielen machbar. Die Hamburger und die Timmerdorfer (15./ebenfalls 30 Punkte) haben zwar ein Spiel weniger bestritten als das Team von Oliver Miethke, aber sie spielen auch noch gegeneinander, was die Aufgabe zusätzlich erschwert.

von Fass Berlin

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