» One-Man-Show dauert nur ein Drittel

BSG Eternit, die Überraschungsmannschaft der letzten Saison, will in dieser Spielzeit zeigen, dass der Erfolg der letzten Spielzeit nicht nur ein kurzer Höhenflug war. Gegen FASS Berlin blicken die Betriebssportler auf sehr unterschiedliche Resultate zurück: Konnte man die Akademiker im ersten Spiel noch mit 3:2 besiegen, setzte es im Rückspiel ein derbe 20:2 Klatsche.

Im heimischen Neuköllner Eisstadion setzte die BSG auf die bekannte defensive Betontaktik, die jegliche Offensivambition auf die Ein-Mann-Konter von Jules Thoma beschränkt. Immerhin im ersten Spielabschnitt brachte diese Taktik Erfolg: FASS, zu behäbig im Spielaufbau und zu unpräzise im Torabschluss, kam lediglich auf ein Tor durch eine Einzelaktion von Leffelsender. Eternit konnte durch zwei Thoma-Aktionen zwei Treffer verbuchen.

Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt jedoch schnell. Eternits One-Man-Show fand kaum noch statt, ein weiterer Treffer durch Thoma reichte nicht um seine Farben im Spiel zu halten. Stattdessen zeigten sich die Akademiker nun konzentrierter im Torabschluss und konnten bis zur zweiten Pause einen deutlichen 6:3 Vorsprung herausspielen.

Im letzten Drittel hatte Eternit, das nur mit 2 Reihen angetreten war, nichts mehr entgegen zu setzen. So kommen die Weddinger zum ersten zweistelligen Sieg dieser Saison

 

Tore:

1:0 Thoma (Freyer), 1:1 Leffelsender, 2:1 Thoma

2:2 Kindt (Connolly), 2:3 Steffen (Lendering, Nitschke), 3:3 Thoma (Freyer, Dittrich), 3:4 Ristow (S. Dictus), 3:5 Leffelsender (Schwitalla, Krämer), 3:6 Krämer (Leffelsender, C. Dictus)

3:7 Kindt (Connolly, Steffen), 3:8 Krämer (Leffelsender, Schwitalla), 3:9 Steffen (Connolly, Paubel), 3:10 Schwitalla (Miller)

Strafen:
BSG: 8
FASS: 12

 

Schiedsrichter: Niedermayer, Sauer

von Wolf Kindt

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