» Pokalsieger schlägt Meister – Saalebulls 4:3 bezwungen - Update

4:3
FASS Berlin MEC Halle Saale Bulls

Nach der freitäglichen Niederlage gegen den Tabellenführer aus Chemnitz mussten die Akademiker nur 24 Std. später gegen den Oberliga-Ost-Meister Halle Saalebulls im Welli antreten. Gegen das Team von Halle-Trainer Jiri Otoupalik sollte der erste Heimsieg her. Die Akademiker begannen auch gleich mit viel Offensivpower. Schon nach 33 Sekunden erzielte Christian-Alexander Leers die Führung für das Team von Coach Rumid Masche. Doch die beiden Robins aus Halle schlugen kurz darauf zurück: Robin Sochan erzielte in der sechsten Minute den Ausgleich, Robin Slanina sorgte keine zwei Minuten später für die Führung für die Saalebulls. Kurz vor Ende des ersten Drittels erhöhte Robin Slanina auf 3:1.

So ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause. Im zweiten Drittel ging es dann mit dem akademischen Powerhockey weiter. Halles Goalie Dustin Haloschan stand nun mehr und mehr im Mittelpunkt. Man merkte den Hallensern die schweren Beine vom Spiel am Freitag merklich an. Sie kamen nun immer öfter einen Schritt zu spät und holten sich dadurch einige unnötige Strafen ab. Jonas Schlenker sorgte im Powerplay für den 2:3 Anschlusstreffer und Kapitän Patrick Czajka sorge für den verdienten 3:3 Ausgleich im Mittelabschnitt.

Im Schlussdrittel merkte man, wie den Saalebulls die Luft ausging. Die Akademiker waren konditionell deutlich stärker und läuferisch überlegen. Halles Keeper Haloschan konnte teils mit akrobatischen Aktionen, wie einmal per Hechtsprung, sein Team vor einem Rückstand bewahren, aber gut vier Minuten vor Spielende erzielte Christoph Kabitzky den verdienten Siegtreffer für die Akademiker.

Auch die Herausnahme ihres Goalies brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Akademiker standen hinten sicher. Die Saalebulls kamen nicht mehr zum Ausgleich. Der Pokalsieger schlug den Meister. Hoffentlich war der Sieg jetzt die Initialzündung fürs Team. Nach dem kompletten Umbau der Abwehr musste Coach Masche viel experimentieren. Nun scheint es wieder zu passen. Das jüngste Team der Liga hat gestern viel Selbstvertrauen getankt.

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