» Regionalliga-Mannschaft wird Vierter

Regionalliga-Mannschaft wird Vierter

 

Bestes Berliner Team in der RegionalligOst und auch die fairste Berliner Mannschaft

 

Knapp und spannend verlief das Fernduell um Platz mit dem ESC 07 Berlin, aber letztlich hatte es doch ein Happy End, obwohl man zum Zuschauen „verdammt“ war. Lange führte der Club in Niesky an diesem Samstagnachmittag (bis zweieinhalb Minuten vor Schluss sogar noch mit zwei Toren), aber dann riss sich Niesky nochmal zusammen und schaffte 90 Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich zum 6:6, so dass es ins Penaltyschießen ging. Das gewann zwar der Club und brachte den Tornados damit die erst zweite Saisonniederlage bei, aber trotzdem reichte es für die 1b der Akademiker von Coach Polkovnikovs und Co. Trainer Sebastian Reinhardt zum vierten Platz, denn durch die zwei Punkte für den Sieg in Niesky konnte der Club in der Tabelle nur noch gleichziehen und belegt auf Grund des klar schlechteren Torverhältnisses (47 Tore Unterschied) Platz 5.

Neben dem vierten Platz, mit dem man auch bestes Berliner Team wurde, belegt man auch in den Fair-Play-Wertung einen guten Platz, mit insgesamt 387 Strafminuten ist man zwar „nur“ auf Platz 5, damit aber auch die fairste Berliner Mannschaft. Von den 23 Spielen gewann das Team 12, schoss dabei 104 Tore und kassierte insgesamt 80. Torhüter Damon Bonness ist einsamer Spitzenreiter, was das Stehvermögen in der Liga betrifft. Insgesamt stand er 1234 Minuten (mit zwei Shoot Outs) in dem roten Kasten und hat damit 260 Minuten Vorsprung vor dem auf Platz 2 liegenden Benjamin Nitschke(Blues). Stürmer und Schweden-Import Felix Karlsson hob sich mit seinen 40 Scorerpunkten auf Platz 5 in der Liga-Wertung, was für seine erste Spielzeit in Deutschland auch ein sehr guter Wert ist, denn andere benötigten da schon eine viel längere Eingewöhnungszeit oder kamen gar nicht an.

Rückblickend betrachtet muss man schon feststellen, dass es eine gute Saison für die „Regio“ war. Besonders imponiert haben natürlich der Schlussspurt der Mannschaft (die letzten sechs Spiele gewonnen), der sie immerhin von Platz 6 noch auf den „Lorbeer-Rang“ brachte und natürlich auch die Berliner Derbys, wo sie 7 von 9 gewannen. Natürlich warenauch die mannschaftliche Geschlossenheit (z. B. noch vier weitere Spieler mit über 20 Scorerpunkten) und der Siegeswillen sowie die Einsatzbereitschaft ein Garant für das gute Abschneiden, denn nur all zu oft stand nur ein Minikader aus den verschiedensten Gründen (Schule, Beruf, Verletzungen) zur Verfügung. Man bog die Spiele aber dann doch zu seinen Gunsten, wie z. B. das überraschende 5:0 in Dresden.

Womit wir beim Thema „Hätte, hätte, Fahrradkette“ wären. Was wäre möglich gewesen, wenn durchgehend ein personell starker Kader zur Verfügung gestanden hätte? Wir werden aber keinen Gedanken mehr daran verschwenden, denn die Saison ist vorbei. Das noch fehlende Spiel bei den JonsdorferPanthern wird aller Voraussicht nach wegen Ermangelung von Eiszeiten bei den Panthern nicht mehr stattfinden, so dass es zu einer Wertung seitens der Liga-Leitung kommen wird. Aber selbst für alle Eventualitäten ist man gerüstet, wie es die Mannschaftsleitung so schön unter der Woche formulierte: „Dann stellen wir halt ein Team zusammen und fahren da runter.“

Das Team der „Regio möchte sich an dieser Stelle natürlich auch noch bei seinen treuen Fans bedanken und den beiden Betreuern Gesa Röthemeyer und Thomas Eis, ohne die diese Saison nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank geht auch an Alina Marquardt und Biggi Dähne, die das Team als Punktrichter und Zeitnehmer durch viele Spiele geführt haben.

Tschüss Leute, kommt gut durch den Sommer und bis zur nächsten Saison!

 

Thomas Reinhardt (Mannschaftsleitung „Regio“) für den F.A.S.S e. V. Berlin

von Thomas Reinhardt

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