» Routine schlägt jugendliche Akademiker

1:4
FASS Berlin Black Dragons Erfurt

Gegen die Black Dragons Erfurt gab es wieder so ein Spiel, in dem man den Glauben an den „Eishockeygott“ verlieren konnte. Sechzig Minuten ackerte das arg dezimierte Team von FASS-Coach Rumid Masche. Die Ausfallliste ist lang. Mit Torwart Dominik Gräubig sowie die drei Stürmer Jonas Schlenker, Sven Ziegler und Vladislav Filin sind mit den Eisbären beim DEL-Auswärtswochenende in Augsburg und Köln unterwegs. Thomas Leibrandt (Schultereckgelenk) fällt bis Saisonende aus, Routinier Nils Watzke, Jan-Hendrik Seelisch (beide Gesichtsverletzungen), Dominik Grafenthin (Rücken) und Christian Gries (Arbeit) fehlten gleich 9 ! Stammspieler. 31mal schossen die verbleibenden Berliner auf das gegnerische Tor, dennoch standen die Akademiker am Ende mit leeren Händen da. Mit 4:1 konnten die Erfurter erstmals seit knapp 3 Jahren ein Spiel bei den Akademikern erfolgreich gestalten.

Beide Mannschaften begannen druckvoll den ersten Spielabschnitt und arbeiteten sich zahlreiche Torchancen heraus, aber beide Goalies hielten ihren Kasten sauber. Im zweiten Abschnitt legten beide Teams nochmal eine Schippe drauf. In der 23. Minute erzielte Fabio Patrzek die verdiente 1:0 Führung. Beide Teams machten weiter Druck und in der 29. Minute konnte Christian Grosch den 1:1 Ausgleich erzielen. Bis zur 38. Minute tat sich auf der Anzeigetafel nichts mehr, auf dem Eis aber wurde gekämpft. Steven Kügow, Torhüter der Akademiker, und sein Gegenüber Stefan Löffelholz im Gehäuse der Black Dragons hielten ihren Kasten sauber und das Spiel weiterhin offen. In besagter 38. Minute traf Ryan Olidis zur 1:2 Führung für die Gäste. Im Schlußabschnitt gaben beide Manschaften nochmal richtig Gas. Die Akademiker kamen auch zu dicken Möglichkeiten, bei denen Erfurts Goalie Stephan Löffelholz mehrfach Kopf und Kragen riskieren musste, um sein Team im Führung zu halten. Die Berliner hatten sich noch lange nicht aufgegeben. Immer wieder stürmten Sie auf das Gästegehäuse zu. Aber stets scheiterten sie am Erfurter Schlussmann und schossen diesen so zum Spieler des Tages. Allerdings bewahrheitete sich einmal mehr: Wenn man die Dinger vorn nicht rein macht, fängt man sie hinten. In diesem Fall erneut durch Ryan Olidis zum 1:3. In der 58. Minute unternahm Coach Rumid Masche den Versuch, sich durch einen sechsten Feldspieler im Tausch gegen Goalie Steven Kügow noch den Ausgleich zu erzielen, aber der Liga-Topskorer Asam Sergerie erzielte per Empty-Net-Goal den abschließenden Treffer zum 1:4.

Nun geht’s es am Sonntag im „Kellerduell“ zum Auswärtsspiel nach Jonsdorf.

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