» Rückschlag für Akademiker – Piranhas konterte die Berliner aus

3:8
FASS Berlin Rostock Piranhas
Foto: Christiane Kuhn

Rückschlag für Akademiker – Piranhas konterte die Berliner aus

Etwas anders vorgestellt hatte man sich bei FASS Berlin sicherlich den Ausgang des Heimspiels gegen die Rostock Piranhas. Denn es setzte eine herbe 3:8-Niederlage (1:1/1:3/1:4).

Viel passierte in diesem Duell zuerst mal nicht vor den Toren, beide Abwehrreihen passten auf. Die Gäste hatten jedoch mehr Spielanteile und durften dann doch zuerst jubeln. Michal Bezouska traf nach 13 Minuten mit einem schönen Rückhandschlenzer. Ebenso schön war auch der zweite Treffer der Partie, Patrick Czajka erzielte mit einem verdeckten Schuss aus der Drehung nur eine Minute später den Ausgleich. Es wurde dann wieder ruhiger vor den Toren und es blieb bis zur ersten Pause bei diesem Spielstand.

Deutlich mehr los vor den Toren war im 2. Drittel. Ole Swolensky (FASS) und vor allem Rostocks Goalie Niko Stark bekamen nun mehr zu tun. Die erste richtig gute Chance hatten die Gäste, aber der Pfosten rette für FASS (25.). Dann die Führung für die Akademiker. Nach schöner Vorarbeit von Fabio Patrzek vollendete Oliver Duris nach 27 Minuten zum 2:1. Diese Führung hielt allerdings nur drei Minuten, dann erzielte Pascal Kröber en Ausgleich. Nach 35 Minuten ging Rostocks Michal Bezouska durch und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte der Rostocker sicher zum 2:3. 51 Sekunden vor der 2. Pause bestrafte Constantin Koopmann einen Fehler in der neutralen Zone mit den 2:4.

Die Chance, doch noch eine Aufholjagd zu starten bekam schon nach 17 Sekunden des Schlussabschnitts einen herben Dämpfer. Denn Michal Bezouska ging durch und traf zum 2:5. Damit war das Spiel gelaufen, auch wenn die Akademiker weiter kämpften. Aber die Gäste trafen weiter, Moritz Schug (47.) und Kevin Piehler (48.) schrauben das Ergebnis auf 2:7. Can Matthäs konnte zwar noch einmal auf 3:7 verkürzen (55.), doch den Schlusspunkt setzte Kevin Piehler 81 Sekunden vor dem Ende. Und so präsentierte der Sponsor of the Day, das traditionsreiche Familienunternehmen Elektro Bergemann, diesmal eine 3:8 Niederlage.

Coach Doug Kacharvich nach dem Spiel. „Zuerst hat uns der Penalty aus dem Rhythmus gebracht, aber der schnelle Gegentreffer zu Beginn des letzten Drittel hat uns den „Zahn“ gezogen. Am Sonntag geht es wieder neu los.“

Sonntag kommt es um 19:00 Uhr zum Rückspiel zwischen beiden Teams, eine neue Chance also für die Akademiker, Punkte zu holen.

Tore:

0:1 (12:31) M. Bezouska (P. Kröber, P. Szabo); 1:1 (13:50) P. Czajka (D. Müller, F. Patrzek);

2:1 (24:44) O. Duris (F. Patrzek, P. Czajka); 2:2 (29:17) P. Kröber (A. Lemmer); 2:3 (34:31) M. Bezouska PS; 2:4 (39:09) C. Koopmann (D. Kunce, A. Lemmer);

2:5 (40:17) M. Bezouska (D. Dörner, P. Sternkopf); 2:6 (46:03) M. Schug (P. Franz, J. Striepeke) 2:7 (47:09) K. Piehler (M. Bezouska, U. G. Berezovskyy); 3:7 (54:30) C. Matthäs (D. Merk, P. Gläser); 3:8 (58:39) K. Piehler (J. Striepeke) SH1;

 Schiedsrichter: M. Metzkow - M. Paulick, M. Rojko

Strafen: FASS 10 (0/6/4), Rostock 8 (0/2/6)

Zuschauer: 147

 

 

 

von Fass Berlin

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