» Schwerer geht immer Freitag beim Tabellenführer Herne – Sonntag gegen vergessliche Füchse

Foto: Birgit Lang

Schwerer geht immer: Freitag beim Tabellenführer Herne – Sonntag gegen vergessliche Füchse

– Akademiker übernehmen wieder Dank Duisburg die „Rote Laterne“ von Rostock

Nachdem am vergangenen Wochenende der Aufwärtstrend der Akademiker mit den beiden deutlichen Niederlagen gegen die Essener Moskitos (2.)  und die Icefighters aus Leipzig (7.) ein jähes und hartes Ende fand, sind die kommenden Aufgaben sogar noch ein Stück schwerer.

Am Freitag geht es zum neuen Tabellenführer aus Herne, der sich den Platz an der Sonne durch einen 2:1-Erfolg im Lokalderby bei den Moskitos Essen sicherte. Der HEV ist mehr so das Minimalisten-Team der Liga, deren Stärke ganz klar in der Defensive liegt. Mit nur bisher 47 erzielten Toren haben sie innerhalb der ersten acht Teams die wenigsten Treffer erzielt, aber auch nur 31 Gegentore kassiert, was sie bei den Top 8 immerhin auf den vierten Platz bringt. Die Mannschaft von Trainer Francesco Petrozza vermeidet außerdem Strafzeiten, denn mit den bisher erhaltenen 142 Strafminuten sind sie noch vor den Saale Bulls (146) die fairste Mannschaft der Liga. Für das Team von Oliver Miethke bleibt da nur die klare Außenseiterrolle, in der man die wahrscheinlich wenigen Möglichkeiten nutzen sollte, um nicht erneut „unter die Räder“ zu kommen.

Am Sonntag sind dann die Füchse aus Duisburg zu Gast im Wellblechpalast. Die Füchse waren bis zum Mittwoch Tabellendritter und nach den Trappers Tilburg mit 69 Toren das torhungrigste Team der Oberliga Nord, lagen zudem mit 37 Gegentreffern auf Platz 6 der Liga-Statistik. Jedoch verloren sie nach einer aktuellen Entscheidung des DEB sechs Punkte, denn die Siege in Rostock (7:3) und gegen Timmendorf (6:2) wurde jeweils in ein 0:5 gegen die Füchse umgewandelt, da diese vergessen hatten die Spielgenehmigung für den Kanadier Chris St. Jaques zu verlängern. Mit 208 Strafminuten liegt das Team von Reemt Pyka übrigens auf Platz 11 der Liga. Somit bleibt den Akademikern selbst mit der rosarotesten Brille nur die Außenseiterrolle, zumal die Duisburger nach dem selbstverschuldeten Punktabzug, der sie bis auf Platz 8 durchspülte, wohl mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch im Wellblechpalast auftreten werden. Das DEB-Urteil hat aber auch direkte Folgen für die Akademiker, denn nun haben die Piranhas drei Punkte mehr und gaben die „Rote Laterne“ wieder an das Team von Oliver Miethke ab. Auch Timmendorf ist dadurch ein Stück von den Akademikern weggekommen. Spielbeginn im Wellblechpalast ist am Sonntag um 16:00 Uhr.

 

von Fass Berlin

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