» Schwitzen für die neue Saison / Fazit der ersten Trainingswochen des neuen Teams

Schwitzen für die neue Saison / Fazit der ersten Trainingswochen des neuen Teams

Die neue Saison steht vor der Tür und die Akademiker gehen hochmotiviert in die anstehende Saison, die unter anderen Vorzeichen und Rahmenbedingungen angegangen wird. Denn zum einen wurde erfolgreich eine schlagfertige Truppe, bestehend aus ehemaligen Oberliga- und Regionalligaspielern der letzten Saison geformt und zum anderen mit Trainer Victor Proskuryakov, der bereits in den ersten Wochen bleibenden Eindruck bei Spielern und Vorstand hinterließ, ein erfahrener Mann an die Bande geholt. Auf dem Papier muss F.A.S.S. dieses Jahr zum engsten Favoritenkreis der Regionalliga gezählt werden, da die Mannschaft sowohl qualitativ als auch quantitativ stark besetzt ist. In der Vorbereitung gilt es nun in den Bereichen Physis, Taktik und Teamchemie eine funktionierende Einheit zu formen, um die gesetzten Saisonziele zu erreichen.

So richtige Eishockeystimmung will im August bei „sommerlichen“ Temperaturen nicht aufkommen. Dennoch ist die Freude wie jedes Mal vor Saisonbeginn groß, wenn der gewöhnungsbedürftige Geruch von benutzten Eishockeyklamotten das erste Mal in die Nase steigt und man die kalte Halle betritt, in der die Zamboni spiegelglattes Eis produziert hat. Der Wellblechpalast öffnete bereits Anfang dieses Monats seine Pforten, so dass manche Eishockeyvereine überpünktlich in die Saison starten konnten. So auch die Akademiker, die 1-2mal die Woche die Möglichkeit haben die über den Sommer eingerosteten Gelenke wieder in Schuss zu bekommen.

Viele bekannte Gesichter fanden sich am Tag des ersten Trainings in der Kabine ein und freuten sich das neue Material zu entjungfern. Das erste Training bedeutete gleichzeitig das erste Treffen mit Neu-Coach Victor Proskuryakov und dementsprechend war die Aufregung bei den Spielern groß. Da aufgrund der Urlaubszeit noch viele entschuldigt waren, fand das erste Training nur mit einer Handvoll Spielern statt. Diese wenigen Spieler sollten jedoch gleich merken wie ernst es Vorstand und Trainer ist die Saisonziele zu erreichen, denn nach kurzer Vorstellung seiner Person und seinen Plänen ließ der Coach den Worten direkt Taten folgen und scheuchte die Jungs zu einem ausgiebigen Warmmachen über die angrenzenden Fußballfelder.

Bereits das Aufwärmen verlangte den Spielern alles ab und dementsprechend anstrengend war im Anschluss die erste Eiseinheit. Bei diesem Pensum und der Intensität des Trainings dürfte es diese Saison an Fitness nicht mangeln, denn mit der zweistündigen Einheit am Montag ist es nicht getan. Insgesamt 4-5mal die Woche trifft sich das Team nun gemeinsam auf dem Eis, im Kraftraum oder auf der Tartanbahn, um zu schuften und frühzeitig in Form zu kommen.

Bis Anfang September, wo es zu einem Vorbereitungstunier nach Hamburg geht, sollte schon eine gute Basis an Fitness vorhanden sein. Bis Saisonstart kann man zuversichtlich sein, dass ein gut funktionierendes Team auf dem Eis steht, denn nach und nach kehren die Urlauber zurück und steigen ins Training ein.

Fazit:

Die ersten Eindrücke lassen Positives vermuten, denn nicht nur Trainer und Vorstand, sondern auch die Spieler wirken äußerst motiviert. Die Mischung aus Jung und Alt, unbekümmert und erfahren ist eine sehr gute Basis auf der mit der richtigen Trainingsarbeit Erfolg entstehen kann. Fans und Anhänger der Akademiker dürfen sich mit Sicherheit auf eine symphytische Truppe mit viel Potential freuen, die bereit ist in jedem Spiel alles zu geben.

 

Damon Bonness

 

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