» Sieg im Saisoneröffnungsspiel

6:4
FASS Berlin EHV Schönheide 09
Fotograf: Alex Bohn

 

 

 

Das Leben unnötig schwer machte es sich FASS Berlin beim Auftaktspiel der Oberliga Ost gegen den EHV Schönheide. 5:1 führte FASS im letzten Drittel, gewann am Ende aber nur knapp mit 6:4 (3:0/0:1/3:3)

FASS konnte nicht ganz in Bestbesetzung antreten, mit Nils Watzke und Christian Alexander Leers fehlten zwei erfahrene Spieler. Neu dabei war als Back-Up DNL-Goalie Philipp Lücke. Die Gäste hatten 17 Feldspieler dabei und waren somit fast komplett.

FASS übernahm sofort das Kommando und setzte die Gäste unter Druck. Sebastian Modes wurde früh beschäftigt und machte auch recht früh Feierabend. Denn FASS gelang nach drei Minuten durch einen Schuss von der blauen Linie von Nico Jentzsch mit 1:0 in Führung. FASS weiter mit viel Druck und guten Chancen, aber die konnten nicht genutzt werden. Das erste Powerplay der neuen Saison führte dann zum 2:0; Patrick Czajka bekam freistehend den Puck und schob ihn ins Tor (11.). Genau 60 Sekunden später vernaschte Ricco Ratajczyk den Gästegoalie zum 3:0 und erzielte damit seinen ersten Oberligatreffer seiner Karriere. Schönheides Coach nahm daraufhin eine Auszeit und wechselte den Goalie. Stephan Quietzsch sollte nun Schlimmeres verhindern, was ihm bis zur Pause auch gelang. Von Schönheide war insgesamt in den ersten 20 Minuten nicht viel zu sehen, Dominik Gräubig musste nur selten eingreifen.

Im zweiten Drittel ging es weiter überwiegend nur in eine Richtung, nämlich in Richtung Schönheider Tor. Allerdings gelang es FASS nicht so gut wie im 1. Drittel, sich Torchancen zu erspielen. Dafür kam im Laufe des Drittels etwas mehr Härte auf. Den Gästen gelang allerdings noch weniger, negatives Highlight war ein 2-auf-0-Angriff, bei dem ein Schüsschen heraussprang. Ein weiteres negatives Highlight war eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Simon Braun (FASS), der nach einer Strafe zu heftig reklamierte. Bitter dabei war, dass er nicht Verursacher der Situation auf dem Eis war, sondern ein anderer Akademiker, der sich dann aber lieber verzog, als es zu einer Auseinandersetzung hätte kommen können. Drei Sekunden vor Drittelende dann doch noch der Anschlusstreffer für Schönheide, in Überzahl verwandelt Georg Albrecht zum 3:1.

Mit neuer Hoffnung gingen die Gäste also in das Schlussdrittel. In den ersten beiden Minuten sah es auch so aus als würden sie hier versuchen, das Spiel noch zu drehen. Dann aber die Vorentscheidung, nach schöner Vorarbeit traf Thomas Leibrandt zum 4:1 (43.). Mit Can Matthäs kam der nächste Neuling zu seinem ersten Scorerpunkt. Eine Minute später machte Lukas Koziol mit dem 5:1 eigentlich den Sack zu. Aber Valeriy Guts gelang wiederum eine Minute später noch mit dem 5:2 der erneute Anschlusstreffer. FASS ließ sich von der härteren Gangart des Gegners anstecken und kassierte weitere Strafen. Diese nutzten die Gäste und kamen auf 5:4 heran. Kilian Glück (52.) und Miroslav Jenka (55.) verkürzten für die Gäste. Vier Minuten vor dem Ende zeigte FASS den Gästen wie ein 2-auf-0 funktioniert, Patrick Czajka legte auf und Fabio Patrzek vollendete. Nach Spielende gab es dann noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen den Schönheider Kevin Piehler, der Worte zu einem Linienrichter sagte, die im Sport nun wirklich nichts zu suchen haben.

 

Bereits morgen geht es für die Akademiker weiter, dann muss das Team um 19:00 Uhr bei den IceFighters Leipzig antreten.

 

Norbert Stramm (NIS)

Schiedsrichter: F. Schütz – F. Möller, S. Niß

Strafen: FASS 18 + 30 (4/8 + 10 (Stock-Ceck) + Spd Braun (Reklamieren)/6), Schönheide 14 + 20 (4/4/6 + Spd Piehler)

Zuschauer:  187

Tore:

1:0 (02:55) N. Jentzsch (L. Koziol); 2:0 (10:36) P. Czajka (M. Janke, N. Jentzsch) PP1; 3:0 (11:36) R. Ratajczyk (F. Patrzek, G. Federolf); 3:1 (39:57) G. Albrecht (P. Kukla, M. Jenka) PP1; 4:1 (42:15) T. Leibrandt (C. Matthäs, D. Simon); 5:1 (43:59) L. Koziol ((N. Jentzsch, P. Czajka); 5:2 (44:29) V. Guts (P. Gläser, B. Schenkel); 5:3 (51:04) K. Glück (M. Jenka, G. Albrecht) PP2; 5:4 (54:13) M. Jenka (K. Klück); 6:3 (56:32) F. Patrzek (P. Czajka);

 

 

 

 

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