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Sieg in vorletzter Sekunde

Recht früh mit 2:0 lag der Club bei seinem Gastspiel bei FASS Berlin zurück, hatten dann Chancen für zwei Spiele, ließen die Anhänger aber bis kurz vor Schluss Zittern, ehe der 3:2-Sieg (1:2/1:0/1:0) gesichert werden konnte.

Beide Teams mussten auf zahlreiche Spieler verzichten, zeigten aber trotzdem ein temporeiches Spiel. Die Weddinger erwischten dabei den besseren Start, zumindest was die Tore anging. Antonio Bräuer profitierte von einem Abwehrfehler und ließ Sven Spanrad im Tor des Club keine Chance. Gespielt waren da gerade mal fünf Minuten. Zwei Minuten später war es ein Break, das Paul Konietzky mit einem scharfen Schuss erfolgreich zum 2:0 abschloss. Es entwickelte sich nun ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten und dem Anschlusstreffer für den Club. Das erste Überzahlspiel nutzte André Berger mit einem Schlagschuss zum Anschlusstreffer. Hart umkämpft ging es weiter, Tore gab es aber für längere Zeit nicht zu bejubeln.

Ging es im 1. Drittel noch recht ausgeglichen zu, übernahm der Club ab dem 2. Drittel immer mehr das Kommando. Und der Club hatte an diesem Tag auch das nötige Glück. Denn bereits nach 33 Sekunden fiel der 2:2 Ausgleich und das war ein hartes Stück Arbeit. Denn gleich mehrere Schüsse konnte Benjamin Nitschke abwehren, ehe Kim-Joel Krüger den Puck über die Linie bekam. Der FASS-Goalie hatte nun weitaus mehr zu tun als sein Gegenüber, der Club hatte nun ein Chancenübergewicht. Aber was hilft das, wenn die Chancen nicht genutzt werden können.

So blieb es bis zum Ende der Partie spannend und eigentlich war schon mit einem Punktverlust zu rechnen. Aber wie schon erwähnt hatte der Club an diesem Tage auch mal Glück. Coach Oliver Miethke nahm 55 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit, schließlich musste unbedingt ein Dreier her, um im Rennen um den 3. Platz zu bleiben. Dann die Erlösung: Zwei Sekunden vor dem Ende fälschte Kapitän Sebastian Grundmann einen Schuss von Kim Joel Krüger zum vielumjubelten 2:3 in die Maschen.

So bitter diese Niederlage für FASS auch ist, der Sieg für den Club war verdient. Denn das Team hatte nicht nur mehr Spielanteile, sondern auch mehr Torchancen. Es folgt nun ein spielfreies Wochenende, ehe am 22.02. um 19:30 Uhr in der Eissporthalle PO 9 der Leipziger EC zu Gast ist.


Schiedsrichter: Möhring, Posacki
Strafen: FASS 10, Club 4

Tore:
1:0 (04:18) Bräuer; 2:0 (06:28) Konietzky (M. Reinhardt Winkler); 2:1 (09:53 Berger (Heinisch, Werner) PP1;
2:2 (20:33) Krüger (Harloff, Grundmann);
2:3 (59:58) Grundmann (Krüger, Werner)

 

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