» Spielabbruch beim Derby in der 13. Minute

1:0 / Abbruch
ECC Preussen Jun. Berlin FASS Berlin

Stadtderby mal anders in der Glockenturmstraße. Zur Überraschung der Akademiker setzten die Charlottenburger auf Verstärkung von der Ostseeküste. Von den Rostock Piranhas tauchten auf einmal Petr Zib, Petr Sulcik, Anton Marsall, Keven Gall und Josh Rabani, angeführt von Rostocks Boss Peter Dickmanns, in der Eishalle am Glockenturm auf. Der ECC präsentierte seinen geschätzten 350 Zuschauern (keine Eintragung im Spielbericht) gleich 5 Leistungsträger aus Rostock, der komplette erste Block also Gastspieler. The Show must go on.

Das Spiel ging dann auch gleich schnell und kampfbetont los. Gerade der 1. Block der Preussen Piranhas legte direkt gut los. Da krachte es schon mal laut in der Bande. In der 7. Minute konnte Rick Giermann das viel umjubelte 1:0 für die Piranhas, ach ne Preussen erzielen. Beide Mannschaften hatten reichlich Torchancen. Durch die Rostocker Leihgaben kam ein Derby auf Augenhöhe zustande. Bis zur 13. Minute. Rostocks Petr Sulcik fährt FASS-Goalie Steven Kügow an. Sein Verteidiger Nils Watzke schnappt sich den Tschechen und erklärt ihm deutlich, dass man das so nicht macht. Nach dem das kleine Scharmützel mit jeweils 2+2 Strafminuten beendet war, fuhr Sulcik nochmal auf Kügow zu und verpasste ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Da sah Kügow rot und verpasste dem Rostocker Stürmer einige Faustschläge. Folge: Keine Strafe für Sulcik und 5+ Spieldauer für Goalie Steven Kügow.

Folge für diese Aktion war dann der Spielabbruch, da die Akademiker keinen weiteren Türhüter dabei hatten. Dominik Gräubig steht beim Kooperationspartner Eisbären Juniors wegen des DNL-Halbfinales gegen die DEG nicht zur Verfügung und Christian Krüger stand aus beruflichen Gründen ebenfalls nicht zur Verfügung.

Nun muss das 3. Spiel am 4. April für die Entscheidung in dieser Best-of-Three Serie sorgen.

von Fass Berlin

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