» Trotz Niederlage gegen Leipzig Charakter gezeigt

3:1
Icefighters Leipzig FASS Berlin

Am Samstag waren die Akademiker mal wieder on the Road, sprich es stand ein Auswärtsspiel an! Dieses Mal ging es für die Mannen von Coach Chris Lee in die neue Dicolor Arena nach Taucha bei Leipzig! Man musste bei diesem Spiel auf viele Leistungsträger verzichten. Neben Henry Haase und Vincent Schlenker (beide DEL) musste man auch auf Jonas Schlenker, Seelisch, Krüger, Supis, Kabitzky (alle verletzt), Czajka und Giermann (Beruf) verzichten! Dennoch wollte man sich natürlich nicht kampflos geschlagen geben! Für das als Spiel des Jahres angekündigte Spektakel fanden sich 870 Zuschauer im Zelt von Taucha ein.

Leipzig wollte gleich zu Beginn zeigen, dass bei ihnen an diesem Abend nichts zu holen sein wird. Die Akademiker waren anfangs noch ein wenig verunsichert und hatten leichte Abstimmungsprobleme, was man der Eisqualität und der kleineren Eisfläche vorwerfen muss. Und so kam es bereits in der 5. Spielminute zur Führung der Ice Fighter. Lars Müller täuschte einen Torschuss an und passte hart auf Eichelkraut von dessen Schlittschuh fand der Puck dann den Weg ins Tor. Wer jetzt dachte, dass die Akademiker sich beeindruckt zeigten, täuschte sich. Kurz nach der Führung hatte Fabio Patrzek nach einem Konter den Ausgleich auf der Kelle, scheiterte aber an Nicolas Sievers. Mit dem ersten Powerplay für Leipzig kam auch der zweite Gegentreffer für die Akademiker. Jiri Mikesz nutzte in der 16. Minute eine Verwirrung vor dem Gehäuse von Phillip Lehr und schob zum 2:0 ein! Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die erste Drittelpause.

Hochmotiviert kehrten die Akademiker aus der Kabine. Die Zweikämpfe wurden härter und man erspielte sich die ein oder andere gute Torschussmöglichkeit. Leider wurden sie für ihren Mut und ihren Kampf erst einmal nicht belohnt. Sondern Leipzig war es die in der 26. Minute durch einen eiskalt gespielten Konter den nächsten Treffer setzten! Arthur Gross war es, der eine schöne Kombination von Vrba und Dörner, mit einem unhaltbaren Handgelenkschuss vollendete. Bis zur 31. Minute mussten die Jungs warten bis sie das erste Mal jubeln durften. Alex Trivellato war es, der mit einem gewaltigen Handgelenkschuss von der blauen Linie, Sievers keine Chance ließ. Die Akademiker marschierten nun nur noch in Richtung Leipziger Gehäuse. Sie blieben leider nur ohne Erfolg. Und somit ging es mit einem 1:3 Rückstand in die zweite Pause. Coach Chris Lee meinte danach: „Mit diesem kleinen Kader hat uns niemand solch ein Spiel zugetraut. Die Jungs haben gekämpft ohne Ende."

Im letzten Drittel legten die Jungs abermals eine Schippe drauf. Sie rannten, rackerten und fighteten, nur sie fanden oft ihren Meister im Torhüter von Leipzig. Die Icefighter fielen nur noch durch Konter auf. Als die Akademiker noch einmal ihre zweite Luft bekamen und mit aller Macht den Anschlusstreffer markieren wollten, rührte Leipzig Beton an. Und so kam was sich leider schon andeutete. Leipzig brachte das Ergebnis über die Zeit und hat nun weitere 3 Punkte auf die Akademiker gut gemacht.

Somit ist für sehr viel Spannung im Kampf um Platz 2 gesorgt. Da das Heimspiel gegen Jonsdorf am Sonntag abgesagt wurde gilt der Blick nun dem kommenden Gegner am Freitag und der heißt Tornado Niesky.

Torschütze Alex Trivellato äußerte sich nach dem Spiel wie folgt: ,,Es war das erwartete schwere Spiel aber wir haben trotz des Minikaders Charakter gezeigt und können trotz der Niederlage stolz auf diese Leistung sein!"

Fabian Schweitzer

Zurück