» Und wieder zwei Punkte

Siegtreffer für FASS, Foto: Christiane Kuhn

Am Ende waren es die „alten Hasen“ in den Teams, die das Regionalliga-Spiel zwischen den Juniors der Dresdner Eislöwen und FASS Berlin entschieden:
John Koslowski vergibt seinen zweiten Penalty und Patrick Czajka verwandelt den seinen souverän zum doppelten Punktgewinn für die Berliner.

Erneut kann das Team aus dem Wedding keinen Dreier landen und muss am Ende noch froh darüber sein, dass es noch zwei Punkte geworden sind.

Das gesamte Spiel über sind die Akademiker auf dem Eis durchaus das bessere Team und produzieren auch mehr Gelegenheiten zum Torschuss als die Eislöwen, dennoch sind diese wesentlich effizienter darin, ihre Chancen auch zu nutzen.

Als Konsequenz der vielen vergebenen oder auch verspielten Torchancen laufen die Akademiker ab der 7. Spielminute einem Rückstand hinterher, den das Team glücklicherweise bis zum Schluss immer wieder ausgleichen kann.

Im ersten Drittel ist es Czajka der den Ausgleich zum 1:1 in der 8. Minute erzielt, während der Dresdner Wanger die Strafbank wärmt.

Gleichzeitig war das dann auch der Spielstand beim ersten Pausentee.

Der zweite Abschnitt sieht dann wieder motivierte Berliner, die ihre Chancen aber einfach nicht verwerten und durch individuelle Fehler den Gegner immer wieder Konterchancen bieten.

Diese verwerten auch weiterhin ihre Chancen besser und ziehen durch zwei Treffer von Eberth (22. und 30. Spielminute) auf 3:1 davon bis Czajka in der 32. Minute der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 3:2 gelingt und sich Trivellato bei seinem Debüt für FASS erstmals in die Scorerliste einträgt.

Das Drittel endet dann mit den Tor von Bertholdt zum 4:2 und Jentzsch Treffer zum 4:3 Pausenstand (beide 39. Spielminute).

Der Schlussabschnitt sieht dann auf Seiten der Berliner umgewürfelte Sturmreihen, die den Druck auf das Tor der Gastgeber erhöhen und sich aber zwischendurch bei Damon Bonness dafür bedanken müssen, dass es nur noch Marvin Miethke ist, der in der 55. Spielminute ein Tor  nach genialer Vorarbeit durch Trivellato und Salzmann erzielt.

Die fleißige Berliner Offensive hinterlässt auch in diesem Spiel wieder tiefe Furchen im Eis rund um das gegnerische Tor, müsste aber, bildlich gesprochen, auch mehr Schrammen am gegnerischen Gehäuse hinterlassen um die Tor- und Punkt-Ausbeute zu erhöhen.

Dennoch: So lange die Akademiker von jedem Spiel Punkte mitbringen, ist ein PlayOff-Platz kaum in Gefahr aber bis dahin sollten die Torschützen ihre Visiere noch besser kalibrieren.

ESC Dresden – FASS Berlin 4:5 n.P. (1:1, 3:2, 0:1,0:1)
Tore:
06:05 Koslowski (Frömter) 1:0, 07:27 Czajka (Watzke, Jansson) 1:1 PP1, 21:49 Eberth (Möbius, Bertholdt) 2:1, 29:42 Eberth (Bertholdt, Möbius) 3:1 PP1, 31:07 Czajka (Trivellato, Watzke) 3:2, 38:25 Bertholdt (Barth, Eberth) 4:2, 38:39 Jentzsch (Jansson, Watzke) 4:3, 54:36 Miethke (Salzmann, Trivellato) 4:4, 60:00 Czajka (GWG, Penaltyschießen).
Strafen:
Dresden 10 Minuten, Fass 8 + 10 Minuten (Disziplinarstrafe Merk).

von Peter Wendel

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