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Viel Kampf und Krampf – ein Derby eben

Ein Derby mit oft erlebtem Verlauf sahen die Zuschauer beim Spiel zwischen dem ESC 07 Berlin und FASS Berlin 1b. Spielerisch gelang beiden nicht viel und am Ende unterlag der ESC in einem Kampfspiel den Akademikern mit 1:3 (1:0/0:1/0:2).

Die Weddinger kamen gut in die Partie und Club-Goalie Sven Spanrad hatte gleich gut zu tun. Er erwischte jedoch einen guten Tag und zeigte wieder einige sehr gute Paraden. Nur bei seinen bekannten Versuchen mitzuspielen, wurde er vom Mann an der Pfeife immer wieder gestört. Eine der ersten Chancen nutzte der Club zur Führung. Tom-Pierre Heinisch vollendete nach einem Break (4.). Das Spiel wurde nun ausgeglichener und beide Teams hatten gute Torchancen, nutzen konnten sie  diese jedoch nicht. Und es war schon im 1. Drittel zu merken, dass es eine hart umkämpfte Partie werden würde. So hatte FASS die Gelegenheit, einige Zeit mit zwei Spielern mehr zu spielen, aber auch da gelang nicht viel.

Am Spielverlauf änderte sich auch im 2. Drittel nicht viel, beiden gelang es nicht, richtig ins Spiel zu kommen. Der Club wurde nun etwas offensiver und wurde auch gleich bestraft, Marvin Miethke konnte - ebenfalls nach einem Break – das 1:1 erzielen (27.). Es folgten wieder Powerplay-Versuche, diesmal auf der Clubseite, aber ebenfalls erfolglos. Auch der Club konnte eine 5-3-Überzahl nicht ausnutzen. So blieb es bei Kampf und Krampf und zwei Toren nach 40 Minuten.

Die Entscheidung fiel zu Beginn des letzten Drittels. Bastian Tüllmann konnte die Weddinger nach 43 Minuten in Führung bringen. Fünf Minuten später gelang FASS durch einen Überzahltreffer von Alexander Bangert das 1:3. Es klappte also doch noch mit einem Überzahltreffer in diesem Spiel. Der Club versuchte zwar, sich ins Spiel zurückzukämpfen, es gelang aber nicht. Die größte Chance zum Anschlusstreffer vergab dabei Christopher Hidde, der mit einem schwach ausgeführten Penalty acht Minuten vor dem Ende an FASS-Keeper Sören Thiem scheiterte.

So blieb es am Ende beim einem 1:3, bei dem lediglich die Torhüter überzeugen konnten. Und nach dem sich beide Trainer einig waren das es spielerisch ein schwaches Spiel war. Der Club kann am Sonntag versuchen, nach dieser Niederlage wieder zu einem Erfolgserlebnis zu kommen, um 16:00 Uhr tritt das Team bei Bad Muskau an. Die Weddinger können ebenfalls am Sonntag um 18:30 Uhr beim Vizemeister der letzten Saison, den Chemnitz Crashers, versuchen, den nächsten Sieg einzufahren.

Schiedsrichter: M. Schewe – F. Möller, Z. Niß

Strafen: Club 20 (6/2/12), FASS 20 (2/10/8)

Tore:

1:0 (03:45) T. Heinisch (Ch. Hidde, P. d`Heureuse);

1:1 (26:44) M. Miethke (B. Salzmann, M. Paulick);

 

1:2 (42:34) B. Tüllmann (I. Romashkov, M. Paulick);

1:3 (47:21) A. Bangert (L. Aicher);

 

 

Ouelle: Noppe ist Schuld

 

 

 

von Thomas Reinhardt

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