» Witamy w Polsce!

 

Eine Mail, ein Anruf und aus der Idee wurde eine Einladung und am letzten Wochenende war es dann endlich soweit.

 

Unsere Knaben Mannschaft wurde zum Wialisa Ludwiczaka Gedenkturnier vom 18.4.-19.4 2015 nach Poznan/PL eingeladen und nahm diese Einladung nur zu gerne an. Pawel Mateja, Nachwuchscoach von PTH Koziołki Poznan machte mit seinem Team aus Spielern, Eltern, Sponsoren und vielen anderen Freiwilligen aus einer Idee eine tolle Wirklichkeit mit vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen und Erfahrungen.

 

Für uns als Gäste hatten Pawel und die eishockeybegeisterten Sponsoren die Übernachtungen für das gesamte Team und alle Mahlzeiten kostenlos zur Verfügung gestellt und es standen jederzeit Kaffee, Tee, Wasser und von den Spielern und Eltern der Heimmannschaft gebackene Kuchen und Obst zur Verfügung.

 

Nach 2,5 Stunden Fahrt erreichten wir Poznan und wurden auf das herzlichste begrüßt. Polnisch und Englisch waren zwar die meistbenutzten Sprachen aber wir kamen dennoch super klar. Nach dem Bezug unserer sehr großen Kabine ging es zur Landerwärmung und der Spielvorbereitung. Die mitfahrenden Eltern nutzten die Zwischenzeit, um sich die Altstadt anzusehen und kleinere Besorgungen zu tätigen.

 

Für die Mannschaft standen jeden Tag 2 Spiele auf dem Programm a 3 x 15 Minuten. Das an sich war schon ein großes Pensum, dem sich das Team stellen musste aber die wohl größere Herausforderung war, dass dort nach den Regeln der NHL und nicht wie bei uns nach den Regeln der DEL gespielt wird. Das hieß von Anfang an Spielen auf sehr hohem Niveau, mit hoher Geschwindigkeit und sehr Körperbetont, bzw. mit hohem Körpereinsatz. Hier machte sich auch ein uns nicht so bekanntes Schiedsrichtersystem bemerkbar, da die Referees sehr wohl in der Lage waren, dass Spiel zu leiten und nicht zu pfeifen und das ringt schon Respekt ab.

 

Jeder Gegner, ob Warschau oder Poznan musste anders gespielt werden, jeder hatte verschiedenen Arten von Powerplay oder Unterzahl zu spielen und die Taktiken schienen unaufhörlich zu sein. Alle Spieler unserer Mannschaft mussten an ihre Grenzen gehen und viele darüber auch hinaus und das sind die Erfahrungen, welche zählen. Und als Betreuerteam konnten wir uns natürlich auch davon überzeugen, was möglich ist, wenn man 4 Eiszeiten in der Woche nutzen kann.

 

Am Ende des Wochenendes standen ein 3. Platz und eine Auszeichnung für den besten Spieler auf unserer Habenseite. Dieser durfte noch einen nagelneuen Bauer Schläger dann sein eigen nennen.

 

Wir sind uns alle darüber einig, diese neu entstandenen Beziehungen auszubauen und zu nutzen….dort …in 2,5 Stunden Entfernung, in einem anderen Land, in dem wir neue Freunde gefunden haben.

 

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von Fass Berlin

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