» Würdiger Saisonabschluss der ODM 2013/14

Das letzte Pokalspiel dieser Saison unserer Kleinschüler gegen die Eisbären II am 29.3.2014 war ein mehr als würdiger Abschluss der Saison und gleichzeitig ein Spiel, das noch einmal die Saison zusammenfassend alle Stärken und Schwächen der Mannschaft zeigte. Los ging es mit der (leider) üblichen Startmüdigkeit und dem Torgeschenk an den Gegner bereits in der ersten Minute. Danach dann das leider auch für diese Saison typische Motivationsproblem ("Soll ich mich jetzt zum Puck bewegen?") gepaart mit Einschüchterung und Respekt vor den Eisbären. Dabei gab es gar nicht mal so schlechte einzelne Spielzüge, aber insgesamt wurde dem Gegner viel zu viel Raum gelassen, und den haben die Eisbären eifrig genutzt. Damit stand es nach zwei Dritteln völlig berechtigt bereits 10:0 für selbige.

Schon hatten sich alle mit der Misere abgefunden, sich resigniert dem Schicksal ergeben, auch alle Motivationsversuche haben nicht geholfen. Doch dann im letzten Drittel ein schneller Pass vom Eisbären-bedrängten Karl auf die frei stehende Amy, sie nimmt das Tempo auf und zockt weiter auf Lukas, er versucht einen neuen Trick  vorm Keeper - und - Tor! Welch ein Jubel! Nach diesem Tor ist unsere Mannschaft wie ausgewechselt, plötzlich agil, selbstsicher und gefährlich. Lukas verwandelt noch einen Treffer und Ege erkämpft ebenfalls 2 Tore im letzten Drittel des Spieles, das somit 3:4 für FASS ausgeht. Ja, auch das kriegen unsere Kleinschüler hin: wenn sie dann endlich ins Spiel kommen, können sie plötzlich alles Gelernte anwenden und selbst die Eisbären II in Bedrängnis bringen. So macht Eishockey Spass.

Daher war das heutige Spiel, obwohl die Eisbären 13:4 gewonnen haben, für uns ein wirklich würdiger Saisonabschluss. Es wurde in dieser Saison zwar nicht alles erreicht, aber das letzte Drittel des letzten Pokalspiels der ODM hat wieder gezeigt, dass das Potenzial da ist. Die läuferischen und spielerischen Fähigkeiten der Kleinschüler haben sich im Laufe der Saison erfreulich gut entwickelt.

Bericht und Fotos: Dirk Berger

von Fass Berlin

Zurück