» Zwei Neue und ein Zwischenfazit

Das Regionalligateam von FASS Berlin kann zwei neue Spieler in seinen Reihen begrüßen. Außerdem gibt es, passend zum Jahreswechsel, einen kleinen Rückblick auf die bisherige Saison.

Nicht ganz so neu bei FASS Berlin ist Alexander Bangert. Bereits im letzten Jahr wechselte der am 08.03.1992 in Bensheim geborene Stürmer vom EHC Stiftland Mittereich nach Berlin. Im Nachwuchs war er unter anderem bei den Jungadlern Mannheim aktiv. Nach einer Zeit in Nauheim verbrachte er zwei Jahre bei den Bradford Rattlers in der Greater Metro Junior Hockey League (Kanada). Letzte Saison klappte es mit Einsätzen bei den Akademikern noch nicht, nun wird es den ersten geben, Alexander ist am Samstag beim ESC Dresden dabei.

Coach Olli Miethke über den Angreifer: „Alexander ist ein wirklich interessanter Spielertyp. Technisch sehr gut ausgebildet ist er trotz seiner Größe sehr wendig.“

In Berlin kein Unbekannter ist der zweite Neuzugang. Damon Bonness wird die Akademiker ab sofort auf der Torhüterposition verstärken. Der am 16.01.1994 geborene Berliner begann seine Karriere beim ECC Preussen Juniors Berlin. Die Spielzeiten 2011/12 und 2012/13 verbrachte er in Krefeld. 11/12 spielte er für das DNL-Team der Krefelder, war aber auch beim Oberligateam des EHC Preussen Krefeld und im DEL-Team der Krefeld Pinguine gemeldet. 12/13 hielt er ebenfalls das Tor des DNL-Teams der Krefelder sauber und absolvierte ein Spiel für das Oberligateam des KEV. Nach einer Pause wird er nun im Wedding auflaufen.

Olli Miethke: „Ich kenne Damon aus seiner Nachwuchszeit. Er war er immer ein absoluter Rückhalt für sein Team, einer der talentiertesten Eishockeytorhüter, die mir über den Weg gelaufen sind. Ich hatte ihn vor ein paar Wochen angesprochen und er hat auch kurz darauf zugesagt. Wenn alles mit der Freigabe klappt, wird er ebenfalls am Samstag mit nach Dresden fahren.“

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist man bei den Weddingern durchaus zufrieden, auch wenn eventuell etwas mehr drin gewesen wäre. Es gab ja bekanntlich viele Änderungen im Kader. Der Neuanfang war sicherlich schwierig, ist aber gelungen. Der Trainer ist durchaus begeistert von seinem Team. „Man darf nicht vergessen, dass diese Mannschaft ein absolut neu zusammengestellter „Haufen“ ist. Wir spielen richtig gutes, offensives Eishockey, lassen aber defensiv zu viel zu und kassieren verhältnismäßig viele Tore in Unterzahl, die selbstverständlich aus meist überflüssigen Strafen resultieren. Die Mannschaft hat einen überdurchschnittlich guten Fitnesszustand und muss nur lernen, konzentrierter aufs Eis zu gehen. Die Stimmung und Kameradschaft innerhalb des Teams ist außergewöhnlich gut, die Trainingsbeteiligung nie unter 4 Blöcken.
Da es sich bei uns um eine sehr junge Mannschaft handelt, sind einige Spieler doch oftmals durch Schule/Studium oder Ausbildung zu den Spielen verhindert, daher bin ich auch froh, dass sich Alexander Bangert uns angeschlossen hat. Damon wird unsere Defensivarbeit verstärken und dem Team ein weiterer starker Rückhalt sein.
Das Team ist ziemlich heiß, gegen ESC Dresden die 3 Punkte zu entführen und dann eine Woche später dem Spitzenreiter ECC ein oder vielleicht sogar zwei Beine zu stellen.“

Im Moment belegt das Team nach sechs absolvierten Partien mit neun Punkten den 7. Platz der Tabelle. Die Konkurrenz hat allerdings bis zu vier Spiele mehr bestritten. Eine Verbesserung ist also nicht nur möglich, sie wird auch angestrebt.

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