» In anderer Sache

Am 13.03.2008 wurde nach der DEL auch auf der ESBG-Gesellschafterversammlung in Oberschleißheim das von Präsident Hans-Ulrich Esken initiierte Nachwuchskonzept ?2010 IIHF WM ? Chande für das Deutsche Eishockey" und federführend von Ernst Höfner, dem Bundesnachwuchstrainer und Assistenztrainer der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, erarbeitete neue Nachwuchskonzept für die 2. Bundesliga einstimmig beschlossen. Dieses soll den deutschen Eishockey-Nachwuchs voranbringen und somit auch dabei helfen, Deutschland dauerhaft zu einer erfolgreichen Eishockeynation zu machen, die sich mit den Top-Teams der Eishockeyelite messen kann. Gerade im Hinblick auf die Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 im eigenen Land gilt es, sich bereits heute auch auf die Zeit danach vorzubereiten. Alle Zweitligisten und DEL-Clubs (nächste Saison insgesamt 30) haben beschlossen, dass bundesweit alle Clubs über Ihre Stammvereine die gleiche, intensive Nachwuchsarbeit leisten müssen. Ab der Saison 2010/2011 muss beispielsweise jeder Stammverein mindestens eine Mannschaft für Knaben A, Schülerbundesliga oder Jugendbundesliga/DNL qualifiziert haben. Ab 2012/2013 muss jeder Stammverein mindestens zwei Mannschaften der Knaben A, Schülerbundesliga oder Jugendbundesliga/DNL qualifiziert haben. Ziel ist auch, dass zukünftig alle Nachwuchsmannschaften auf demselben Niveau spielen sollen. Hierzu muss zukünftig jeder Verein neben umfangreicher Nachwuchsarbeit auch entsprechende Leistungsnachweise erbringen. Bei einem Verstoß gegen die Regeln des neuen Konzepts droht der Verlust der Spielberechtigung in der DEL bzw. 2. Bundesliga. Der DEB hat in diesem Bereich die Rolle des Gutachters zur Entscheidung der jeweiligen Ligenleitungen. Auf der Gesellschafterversammlung am 13.03.2008 in Oberschleißheim hat man sich auf folgende Grundsätze geeinigt: Jeder Lizenz?Club der 2. Bundesliga, sofern er nicht in der Rechtsform eines e.V. am Spielbetrieb teilnimmt, hat mit einem Stammverein einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Dieser Kooperationsvertrag ist im Rahmen der Lizenzprüfung vorzulegen. Mehrere Lizenz?Clubs können nicht denselben Stammverein haben. Es sind folgende Regelungen im Kooperationsvertrag mit dem Stammverein zu treffen (bereits aktiv und noch einmal bestätigt): a) Der Stammverein sollte grundsätzlich seinen Sitz am Standort des Lizenz?Clubs haben (max. 30 Km). b) Der Stammverein muss mit mindestens 5 Mannschaften am Spielbetrieb des DEB bzw. der jeweiligen LEV in den Altersgruppen Kleinstschüler, Kleinschüler, Knaben, Schüler, Jugend oder DNL teilnehmen (bei Kleinst? und Kleinschülermannschaften gilt die Teilnahme an den von den zuständigen Institutionen veranstalteten Turnierspielen als Meisterschaftsbetrieb - siehe Art. 23 DEB SpO). Auf der Gesellschafterversammlung am 13.03.2008 neu beschlossene Regelungen: 1. Jeder der vorgenannten Mannschaften müssen während der Saison (September ? März) wöchentlich drei Trainingseinheiten auf dem Eis von mindestens 60 Minuten zur Verfügung stehen. 2. Jede der vorgenannten Mannschaften muss bei allen Trainingseinheiten und Spielen von lizenzierten Trainern betreut werden. Hierfür muss der Stammverein die Beschäftigung von mindestens 5 Trainern mit Lizenz (davon 1 x B- und 4 x C-Lizenz) nachweisen. 3. Ab der Saison 2012/2013 muss der Stammverein die Beschäftigung von 5 Trainern nachweisen, davon muss mindestens einer mit A-Lizenz und auf Vollzeit beschäftigt sein. 4. Ab der Saison 2010/2011 muss jeder Stammverein mindestens eine Mannschaft für Knaben A, Schülerbundesliga oder Jugendbundesliga / DNL qualifiziert haben. 5. Ab 2012/2013 muss jeder Stammverein mindestens 2 Mannschaften für Knaben A, Schülerbundesliga oder Jugendbundesliga/DNL qualifiziert haben.

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