» Ligentagung in Berlin

Zu einem Informationsaustausch lud der Ligenleiter der Regionalliga Nord/Ost, Torsten Kluin, die Vertreter der Regionalligavereine am Samstag nach Berlin ein. Geladen waren außerdem alle Vereine, die sich eventuell für die nächste Saison in der Regionalliga bewerben wollen. Womit das Wichtigste schon gesagt ist. Die Regionalliga bleibt eine Meldeliga. Teilgenommen haben an diesem Treffen 10 der bisher 14 Regionalligavereine, dazu waren Vertreter vom Oberligisten Erfurt, Sachsenmeister Chemnitz sowie Vertreter aus Osterode, vom ESC Hannover Scorpions e.V. und dem neugegründeten Verein SG Hannover Indians/Pferdeturmtowers. Viel gibt es leider nicht zu berichten, zwar gibt es einige Ideen, wie diese umgesetzt werden können, muss aber erst in der Eishockeykommission beschlossen werden. Das Interessanteste war, dass plötzlich ein Großteil der Vereine die Teilung der Regionalliga kritisiert hatten. Hatten doch die Vereine gemerkt, dass man in der Vorrunde alles andere als einen regelmäßigen Spielbetrieb hatte, um jetzt einen Marathon zu bestreiten. Aber vielleicht hilft ja diese Einsicht, um für die neue Saison einen vernünftigen Modus zu finden. Festhalten will man, vernünftigerweise, an der Anzahl der Spiele. 30 Spiele sollen als Richtlinie dienen. Dazu könnten dann zum Beispiel Play Off Spiele kommen. Wie der Modus aussehen soll, wird aber erst auf der nächsten Tagung am 21.06.2008 in Berlin beschlossen, denn laut Ligenleiter gibt es so viele Bewerber, dass wenn alle eine Zulassung bekommen, es durchaus möglich ist, "in 3 Gruppen zu spielen". Immerhin mal etwas ganz Neues. Allerdings bleibt abzuwarten, wie viele Vereine die nächste Neuerung bzw. Änderung umsetzen, denn in der ersten Juniwoche bekommen alle Bewerber Anmeldeformulare zugesandt. Neben diesem Antrag muss dann bis zum Ende der 2. Juniwoche eine Kaution in Höhe von 3000.- Euro an den entsprechenden Landesverband überwiesen werden. Unklar ist allerdings im Moment noch, ob auch eine Bankbürgschaft reicht. "Wer die geforderte Kaution nicht hinterlegt hat, braucht am 21.06.2008 erst gar nicht zur Tagung erscheinen.", so Kluin. Da soll dann der genaue Modus besprochen werden. Die Termine können aber erst Ende August besprochen werden. Vorher müssen erst die oberen Senioren- und Nachwuchsligen ihre Termine vereinbaren. Ein weiteres Thema war die U23-Regelung. An dieser wird festgehalten. So gilt auch in der neuen Saison die zur Meisterrunde eingeführte Regelung, dass bei jedem Spiel 3 U23-Spieler auf dem Spielbericht aufgeführt werden und für jeden transferkartenpflichtigen Spieler (maximal 3) wird ein weiterer U23 Spieler benötigt. Für einige Diskussion sorgte allerdings die Art und Weise wie ein Verein die Regel im Januar umgesetzt hat. So etwas soll in Zukunft verhindert werden. Allerdings ist das recht schwierig, da man ja schlecht alle Kandidaten zu einem gemeinsamen Probetraining einladen kann, um die Fähigkeiten der Spieler zu überprüfen. Vorschläge gab es zwar, die Umsetzung muss aber ebenfalls erst in der Eishockeykommission abgesprochen werden. Ebenso besprochen werden muss noch einmal das Thema Spielabsagen. Wenn ein Verein innerhalb von 24 Stunden zwei Spiele zu absolvieren hat, soll die Frist für eine Spielabsage, bisher 8 Stunden vor Spielbeginn, gekürzt werden. Genaues steht aber noch nicht fest. Besprochen wurde in der knapp 2 Stunden dauernden Tagung also Einiges, nur was umgesetzt werden kann, ist etwas anderes. Denn wer weiß, wie viele von den ca. 20 Interessenten am Ende wieder übrig bleiben. Norbert Stramm für Radio Eiskalt

Zurück