» Saisonrückblick Teil 7: FASS Berlin: 45 Jahre alt und voller Überraschungen.

Nicht nur, dass es in den 45 Jahren keine großen Skandale gab, ist eine Überraschung. Was die Verantwortlichen der Weddinger diese Saison ablieferten, war eine Saison voller Überraschungen. Obwohl es im Wedding außer Ruhm und Ehre sowie ab und zu einem warmen Essen nichts zu verdienen gab, stellten die Verantwortlichen ein sehr gutes Team auf die Beine. Immerhin gelang es mit André Berger, Benjamin Hecker und Rumid Masche ehemalige Profis zu verpflichten. Das war die erste von einigen Überraschungen. Zur Meisterrunde kam dann auch noch Hardy Gensel dazu. Die zweite Überraschung war die Verpflichtung von Nationalspielerin Susann Götz, die per Doppellizenz sowohl für FASS Berlin als auch für die OSC Eisladies Berlin aufs Eis ging. Und die Nationalspielerin hielt auch sehr gut mit. Und noch ein Coup gelang den Weddingern. Man schaffte es, eine Kooperation mit den Eisbären Juniors einzugehen, und bekam von dort zu einigen Spielen Förderlizenzspieler zur Verfügung gestellt. Zwar spielten die zugeteilten Spieler ihre erste Saison bei den Senioren, dennoch stellten sie eine Verstärkung da. Aber auch für außergewöhnliche Aktionen sind die Weddinger gut. Dank eines Sponsors hatte man bei Auswärtsspielen einen eigenen Koch dabei. Das sorgte bei den Spielern für große Begeisterung und bei so manchen Vereinen für überraschte Verantwortliche. Die Vorrunde lief bei den Akademikern eher durchwachsen. Statt des erhofften dritten Platzes wurde es "nur" Platz 4. Aber wechselhafte Leistungen sind im Wedding auch keine Überraschung. Dafür spielte man in der Meisterrunde meist groß auf und erreichte einen hervorragenden dritten Platz. Gerade in der Meisterrunde zeigte das Team um Spielertrainer Heiko Awizus, was man erreichen kann, wenn man als Team auftritt. Trotz des Scheiterns im Play-off Halbfinale gegen den ECC waren am Ende alle mit der Saison zufrieden. Nun bastelt man am neuen Team das für neue Überraschungen sorgen soll. Fast zum Schluss: Neues aus Berlin Norbert Stramm für Radio Eiskalt

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